Wo bleibt der Mond? Unter dem Nachthimmel zur Lützelau
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So auch am 13. Mai 2025, als vierzehn Ruderer eintreffen und sich riesig auf die nächtliche Ausfahrt freuen. Die Vorzeichen stehen gut. Nach Regen am Vortag ist die Wetterprognose super. Zuerst werden die Teams eingeteilt und dann kann es losgehen. Aber Moment, es sind sechzehn Teilnehmer angemeldet, zwei fehlen. Peter und Simon melden sich im Chat – sie sitzen im Stau auf der A3 fest. Inzwischen treiben alle Anwesenden die Vorbereitungen voran und machen drei Boote – Harry, Soleil und Albatros – bereit fürs Rudern. Endlich treffen auch die beiden Verspäteten ein und freuen sich, dass sie doch noch mitfahren können. Alle ans Ruder, wir starten!
Bei ruhigem Wasser, Sonnenschein und Windstille rudern wir hinaus in Richtung Lützelau. In kräftigen Zügen kommen wir unserem Ziel immer näher. Wir geniessen den Blick auf die Ufenau, die wir neben uns lassen, und kommen am Bootssteg der Lützelau an, wo wir die drei Boote sicher festmachen.
Wir kehren in der Beiz am Campingplatz der Lützelau ein und geniessen das feine Essen. Neben Fischknusperli und Currywürste darf auch ein Schluck Weisswein nicht fehlen. Alle unterhalten sich fröhlich, die Stimmung ist ausgelassen und der schöne Abend vergeht wie im Flug. Ein farbenprächtiger Sonnenuntergang lässt unsere Herzen höherschlagen und belohnt uns für die späte Ausfahrt.
Es wird dunkel und kühler. Zeit für die Rückfahrt. Doch wo bleibt der Vollmond? Wolken verdecken ihn, der Mond ist nicht zu erkennen. Trotzdem ist in der ruhigen Nacht ein schwacher Lichtschein vom Himmel zu sehen – eine mystische Stimmung! Nur das sanfte Plätschern unserer Ruder durchbricht die Stille. Gelegentliche Wellen sorgen für Abwechslung, aber insgesamt sind die Bedingungen auch auf der Rückfahrt angenehm.
Schliesslich kommen wir wieder sicher in Richterswil an. Das gemeinsame Versorgen der Boote geht schnell. Beim Abschied blicken wir in zufriedene Gesichter. Sportlicher Einsatz, gute Gesellschaft, feines Essen und die Magie des Ruderns in der Nacht – die Mondscheinfahrt wird uns auch ohne Mond noch lange in Erinnerung bleiben.
Ein besonderer Dank geht an die Organisatoren des Events, an Heinz als Steuermann und an alle Teilnehmenden, die diesen Abend zu einem wunderschönen Erlebnis gemacht haben!
Simon
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