Höhere Energiepreise fordern die Unternehmen heraus

Einsparmöglichkeiten liegen brach
Dennoch gibt es weiterhin grosses Potential: So haben lediglich etwa die Hälfte der antwortenden Unternehmen Stromeinsparungen umgesetzt. Zudem zeigte sich, dass das Potential, das mit Smart Metern einhergeht – digitalen Stromzählern, die den Energieverbrauch in Echtzeit messen und detaillierte Verbrauchsinformationen liefern – noch nicht vollständig ausgeschöpft wird. Von den Firmen, die mit Smart Metern ausgerüstet sind, nutzt beispielsweise nur die Hälfte die gewonnenen Informationen zur Optimierung des Verbrauchs.
Für Petra Vogel, Kantonale Delegierte für Wirtschaftliche Landesversorgung, zeigt dies: «Das Bewusstsein für die Energieversorgung ist gestiegen, was erfreulich ist. Die Anstrengungen zur Einsparung und Effizienzsteigerung sind aber unbedingt weiterzuführen.» Sie empfiehlt ausserdem, Massnahmen zur Vorsorge und zur Stärkung der Resilienz weiterzuentwickeln und umzusetzen. «Das betrifft nicht nur die Unternehmen, sondern die gesamte Bevölkerung.» Denn auch wenn die Versorgungslage derzeit entspannt ist: Eine Mangellage ist auch in Zukunft möglich und Verwerfungen am Strommarkt sind nicht ausgeschlossen.






