Flynn Kopp – mit Tempo, Technik und Teamgeist
Name: Flynn Kopp
Geburtsdatum: 8. Dezember 2004
Alter: 21 Jahre
Nationalität: Schweiz
Rückennummer: 22
Position: Zentrales Mittelfeld, bevorzugt auf der 8er-Position
Spielstil: Technisch, laufstark, Box-to-Box
Beim FC Thalwil seit: Sommer 2026
Ausbildung: Abgeschlossene KV-Lehre
Bisherige Vereinsstationen
• FC Horgen – Nachwuchs
Erster Verein, bevor er mit sieben Jahren zum FC Zürich wechselte.
• FC Zürich – Nachwuchs
2012–2019 – Einstieg in der U8, anschliessend weitere Nachwuchsstufen.
• Team Zürich/Red-Star – Nachwuchs
Nach seiner FCZ-Zeit setzte Flynn seine Ausbildung bei Red Star fort. 2020 spielte er in der U16.
• FC Red Star Zürich – erste Mannschaft
Bereits in der Saison 2022/23 sammelte er erste Erfahrungen in der 2. Liga interregional.
• Briar Cliff University, USA
2024 – Wechsel im Sommer mit einem Fussballstipendium in den amerikanischen College-Fussball.
• FC Red Star Zürich – erste Mannschaft
2025 bis Sommer 2026 – 2. Liga interregional.
• FC Thalwil – erste Mannschaft
Seit Sommer 2026 – 1. Liga Classic.
Vielseitig unterwegs, mit Grün-Weiss im Fokus
Ein Tor gegen den eigenen Ausbildungsverein und ein Treffer mit dem ersten Ballkontakt zum Meisterschaftsauftakt: Flynn Kopp hat sich beim FC Thalwil schnell bemerkbar gemacht. Im Vorbereitungsspiel gegen den FC Zürich erzielte er das zwischenzeitliche 4:4. Gegen Collina d’Oro folgte bereits in der ersten Minute sein erstes Meisterschaftstor für Grün-Weiss.
Sein Weg begann beim FC Horgen und führte ihn schon mit sieben Jahren in den Nachwuchs des FC Zürich. Es folgten die Ausbildung bei Red Star, erste Erfahrungen im Erwachsenenfussball und ein Fussballstipendium an der Briar Cliff University in den USA. Seit diesem Sommer bringt Flynn seine Technik, seine Laufstärke und seine Vielseitigkeit auf dem Brand ein.
Am wohlsten fühlt sich unsere Nummer 22 im zentralen Mittelfeld – dort, wo er defensiv mitarbeiten und offensiv Akzente setzen kann. Im Gespräch erzählt Flynn, was ihn geprägt hat, weshalb er sich für Thalwil entschieden hat und warum der FCT für ihn schon jetzt vor allem eines bedeutet: Familie.
Stop & Go – kurze Frage, spontane Antwort
Dein Spielstil in drei Worten?
Technisch, läuferisch, Box-to-Box.
Deine Lieblingsposition?
8er.
Ein Tor schiessen oder eines vorbereiten?
Ein Tor schiessen.
Tempo oder Technik?
Technik.
Dein fussballerisches Vorbild?
Messi.
Dein bisher schönster Fussballmoment?
Trainingslager und Testspiele mit der Schweizer U15-Nationalmannschaft.
Was aus den USA vermisst du am meisten?
Meine Teamkollegen.
Wer bringt dich in unserer Kabine am meisten zum Lachen?
Denis Haliti.
Gegen welchen Mitspieler sind die Trainingsduelle besonders schwierig?
«El Dictatore» Akessi.
Dein Lieblingsessen nach einem Match?
Döner.
Welches Ritual gehört für dich zum Spieltag?
Kurz vor dem Spiel einen Nocco trinken.
Der FC Thalwil in einem Wort?
Familie.
Das Interview
Flynn, beginnen wir ganz am Anfang: Bei welchem Verein hast du deine ersten Fussballschuhe geschnürt, und wie führte dich dein Weg anschliessend zum FC Zürich und zu Red Star?
Ich habe beim FC Horgen begonnen und bin dann mit sieben Jahren zum FC Zürich in die U8 gewechselt. Später ging es für mich zum FC Red Star, der im Nachwuchs ein Partnerverein des FC Zürich ist.
Du hast mehrere Jahre im Nachwuchs des FC Zürich und des Teams Zürich/Red-Star gespielt. Welche Erfahrung aus dieser Zeit prägt dich bis heute besonders?
Beim FC Zürich sind es vor allem die Auslandsturniere, die mir bis heute in Erinnerung geblieben sind. Dort konnten wir gegen internationale Topklubs spielen und viele wertvolle Erfahrungen sammeln. Bei Red Star sind es vor allem die Freundschaften, die ich während dieser Zeit aufgebaut habe und die teilweise bis heute bestehen.
2024 hast du für die Briar Cliff University in den USA gespielt. Wie kam es zu diesem Schritt, und was hast du dort sportlich und persönlich mitgenommen?
Nach dem Abschluss meiner KV-Lehre bekam ich die Möglichkeit, mit einem Fussballstipendium in den USA zu spielen. Diese Chance wollte ich unbedingt nutzen und bin deshalb im Sommer 2024 in die USA geflogen.
Persönlich war es eine sehr coole Erfahrung, weil ich dort niemanden kannte und zum ersten Mal alleine in einem fremden Land gelebt habe. Sportlich konnte ich vor allem im physischen Bereich viel dazulernen.
Vor deinem Wechsel nach Thalwil warst du bei Red Star im Einsatz. Was hat dir diese Zeit für den Übergang in den Erwachsenenfussball mitgegeben?
Ich konnte bereits in der Saison 2022/23 erste Erfahrungen im Erwachsenenfussball sammeln. Dadurch hatte ich schon früh die Möglichkeit, mich an das Tempo und die körperliche Spielweise zu gewöhnen. Diese Erfahrungen haben mir beim Übergang sehr geholfen.
Im Mai standest du auf dem Brand noch als Red-Star-Spieler gegen Thalwil auf dem Platz. Heute trägst du Grün-Weiss: Wie kam der Wechsel zustande, und was hat dich vom FC Thalwil überzeugt?
Der Kontakt zum FC Thalwil kam über Sportchef Davide Molinaro zustande, den ich bereits aus meiner Zeit beim FC Red Star kannte. Der Aufstieg in die 1. Liga Classic und das Projekt, das dahintersteht, waren für mich ebenfalls wichtige Gründe für den Wechsel. Ich hatte das Gefühl, dass hier etwas aufgebaut wird, bei dem ich gerne dabei sein möchte.
Wie hast du deine ersten Monate bei uns erlebt? Gab es einen Moment, in dem du gemerkt hast: Jetzt bin ich in dieser Mannschaft angekommen?
Ich fühle mich in der Mannschaft von Anfang an sehr wohl. Sportlich gab es mit dem Cup-Spiel gegen den FC St. Gallen natürlich bereits einen besonderen Moment. Das Gefühl, wirklich in der Mannschaft angekommen zu sein, hatte ich aber spätestens nach meinem frühen Tor im ersten Meisterschaftsspiel gegen Collina d’Oro.
Gegen den FC Zürich hast du im Vorbereitungsspiel das zwischenzeitliche 4:4 erzielt. Was ging dir in diesem Moment durch den Kopf – gerade auch wegen deiner eigenen Vergangenheit beim FCZ?
Im Moment selbst ging mir ehrlich gesagt nicht viel durch den Kopf. Rückblickend war es für mich aber natürlich ein sehr schöner Moment, gerade auch aufgrund meiner Vergangenheit beim FCZ. Leider konnten wir danach nicht mehr mit weiteren Toren nachlegen.
Beim Meisterschaftsauftakt gegen Collina d’Oro hast du bereits in der ersten Minute getroffen. Was gibt dir ein solcher Start für das Selbstvertrauen?
Mit dem ersten Ballkontakt zum Meisterschaftsauftakt ein Tor zu schiessen, hilft einem natürlich sehr beim Selbstvertrauen. Gerade für den persönlichen Start in eine neue Mannschaft und eine neue Liga war das ein schöner Moment.
Wir erleben dich als schnellen und vielseitig einsetzbaren Spieler. Auf welcher Position fühlst du dich selbst am wohlsten, und wo kannst du der Mannschaft am meisten helfen?
Ich fühle mich im zentralen Mittelfeld auf der 8er-Position am wohlsten. Dort kann ich meiner Meinung nach auch meine Stärken am besten einbringen. Vor allem mit meiner Laufstärke möchte ich der Mannschaft sowohl defensiv als auch offensiv helfen.
Was verlangt Gianni Lavigna in deiner Rolle besonders von dir, und in welchem Bereich möchtest du unter ihm den nächsten Schritt machen?
Von uns im Mittelfeld wird vor allem verlangt, dass wir das Spiel kontrollieren und dafür sorgen, dass wir unser eigenes Spiel aufziehen können. Persönlich möchte ich unter Gianni vor allem im Offensivspiel den nächsten Schritt machen. Ich möchte mich dort weiterentwickeln und noch mehr Torchancen für mich und meine Mitspieler herausspielen.
Wie erlebst du das Zusammenspiel mit deinen neuen Mitspielern? Mit wem funktioniert die Abstimmung auf dem Platz bereits besonders gut?
Ich erlebe das Zusammenspiel auf dem Platz als sehr positiv. Wir haben einige sehr erfahrene Spieler in der Mannschaft, von denen man viel lernen kann. Gerade während der Spiele merkt man, dass sie viel Erfahrung mitbringen und einem immer wieder Tipps und Anweisungen geben. Das hilft mir persönlich sehr, mich weiterzuentwickeln und mich in der Mannschaft einzufinden.
Wie gehst du mit dem Konkurrenzkampf im Kader um, und wie hältst du dich bereit, wenn du zunächst auf der Bank sitzt?
Natürlich möchte ich am liebsten von Anfang an spielen und der Mannschaft auf dem Platz helfen. Gleichzeitig konzentriere ich mich auf meine eigene Leistung und versuche, in jedem Training mein Bestes zu zeigen. Wenn ich zunächst auf der Bank sitze, möchte ich trotzdem bereit sein und alles dafür geben, der Mannschaft nach meiner Einwechslung weiterzuhelfen.
Was zeichnet unsere Mannschaft aus deiner Sicht aus – und wo müssen wir noch zulegen, um uns in der 1. Liga Classic dauerhaft zu behaupten?
Unsere Mannschaft zeichnet vor allem der starke Zusammenhalt aus. Wir haben viele gute Fussballer im Team und auch qualitativ genügend Potenzial, um in der 1. Liga Classic oben mitzuspielen. Woran wir noch arbeiten müssen, ist, in den entscheidenden Spielen noch konsequenter und abgeklärter aufzutreten und unsere Chancen besser zu nutzen.
Wie sieht dein Alltag neben dem Fussball aus, und wie schaffst du den Ausgleich zwischen Training, Spielen und deinen anderen Verpflichtungen?
Neben dem Fussball gehe ich von Montag bis Freitag ganz normal arbeiten. Da der Fussball schon seit vielen Jahren ein fester Bestandteil meines Alltags ist, bin ich es gewohnt, Training und Spiele mit meinen anderen Verpflichtungen zu kombinieren. Deshalb fällt es mir nicht besonders schwer, den richtigen Ausgleich zu finden und alles unter einen Hut zu bringen.
Wenn du auf das Saisonende vorausblickst: Was möchtest du mit dem FC Thalwil erreicht haben, und welchen persönlichen Beitrag willst du dazu leisten?
Mein Ziel wäre es, die Saison mit dem FC Thalwil unter den Top 3 abzuschliessen. Ich denke, dass wir als Mannschaft das Potenzial dafür haben. Persönlich möchte ich mit guten Leistungen meinen Teil dazu beitragen und der Mannschaft in möglichst vielen Spielen weiterhelfen.
Schlusswort
Lieber Flynn, herzlichen Dank für deine offenen Antworten und den Einblick in deinen bisherigen Weg. Von den ersten Schritten beim FC Horgen über internationale Nachwuchsturniere bis zum College-Fussball in den USA hast du bereits viele Erfahrungen gesammelt. Nun freuen wir uns, dass du deine Qualitäten und deinen Ehrgeiz beim FC Thalwil einbringst.
Dass du unseren Verein mit dem Wort «Familie» beschreibst, freut uns besonders. Wir wünschen dir weiterhin viel Freude auf dem Brand, eine verletzungsfreie Saison und viele weitere erfolgreiche Momente mit unserer Mannschaft.
Schön, dass du bei uns bist, Flynn. Hopp FCT! 💚🤍
Antonio Di Cerbo







