Der TVT nimmt Fahrt auf
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Viel Zeit für Korrekturen blieb den Verantwortlichen zuletzt nicht. Mit drei Spielen innerhalb vonsieben Tagen musste man auf eines der Trainings verzichten. Dennoch, die Mannschaft scheint sich allmählich zu finden. Abläufe welche in Folge von Personalwechseln wieder frisch eingeübt werden mussten, beginnen langsam wieder zu funktionieren. In der Defensive gewöhnen sich, vor allem die neuen, jungen Spieler an das System. Für den Coaching Staff wird es so immer einfacher Wechsel vorzunehmen. Im dritten Auswärtsspiel in Folge legten die Thalwiler einen soliden Start auf die Platte. Zuerst gab es ein gut drei Minütiges gegenseitiges abtasten, ehe dem Favoriten der erste Treffer gelang. Bis zur 15. Spielminute liess Thalwil gerade mal 2 Gegentreffer zu, deckte konsequent, engagiert und von den Sopaj-Brüdern im Mittelblock gut organisiert. Im Angriff liess man den Ball laufen und kam immer wieder zu sehenswerten Abschlüssen. Vor allem Linksaussen Jean Claude Sigg erwischte einen Sahnetag und drückte dem Spiel seinen Stempel auf.
Dann jedoch ging es in die zweite Viertelstunde, die ersten personellen Veränderungen und auch ein leichter Bruch im Spiel. Lag man nach 15 Minuten noch mit 9:2 in Führung, verloren die Thalwiler die zweite Viertelstunde bis zum Pausenpfiff mit 6:7. Dies gegen einen Gegner, der an diesem Tag klar unterlegen war. Was ist passiert? Wie schon so oft schlichen sich Unkonzentriertheiten ins Angriffsspiel, etwas von der Konsequenz im Abwehrspiel ging verloren und schon gelangen dem Gegner mehr Tore. In der Kabine versuchte die Mannschaft und der Coachingstaff das zu korrigieren. Gleichzeitig sollte auch dem Umstand Rechnung getragen werden, dass man ersatzgeschwächt antreten musste und deshalb viel Verantwortung auf Spieler übertragen worden ist, welche erst noch lernen müssen, damit umzugehen.
Im zweiten Durchgang – die Gäste blieben cool auch als der Schiedsrichter vermehrt kuriose und nicht nachvollziehbare Entscheidungen traf – pendelte sich das Skore rasch bei 5 – 7 Toren ein. Der Gegner kämpfte zwar weiter, machte aber nicht den Eindruck an eine Wende zu glauben. In der Verteidigung kamen nun andere Spieler des TV Thalwil auf Ihre Einsatzzeit und brachten frische Energie ins Deckungsspiel. Mit schlussendlich nur 23 erhaltenen Gegentoren erreichte die Mannschaft erstmals auch einen Wert, der ihren Zielen entspricht. In der Offensive vermochten vor allem die jungen Spieler Chancen zu verwerten und bewiesen, dass die Entscheidung sie in die Mannschaft miteinzubinden sicherlich eine gute war.
Gegen Züri West Handball spielten: Max Dubach (8 Paraden), Ferdinand Hombach (3); Sean Krause (2 / davon 1 Pen), Laurin Franck (6), Gjon Quni (2), Fisnik «Fisch» Sopaj (1), Jean-Claude Sigg (11), Jaro Fäh, Lirim Sopaj (2), Sven Fuchs (1), Keanu Merlo (1), Ryan Henderson, Mauro Wehrli (3), Henri Rothacher (1), Vladimir Popovic (1)
Spielfilm: 0:2 (5. Min), 1:6 (10.), 2:9 (15.), 4:11 (20.), 6:12 (25.), 11:17 (35.), 14:19 (40.), 17:22 (45.), 18:25 (50.), 20.28 (55.)
Zeitstrafen: Züri West Handball 2 x 2 Minuten plus 1 x rot, Thalwil 4 x 2 Minuten
Siebenmeter: 4 für Züri West Handball, 2 für Thalwil
Schon am kommenden Samstag geht’s weiter. Und zwar folgt nun die Heimpremiere. Um 16.30 h ist die zweite Mannschaft des KTV Altdorf zu Gast. Auch sie ist im Frühling aus der 2. Liga abgestiegen und auch die Urner sind bisher ohne Punktverlust geblieben. Eine spannende und hart umkämpfte Partie kann erwartet werden.
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