Ohne Punktverlust in die Chilbi-Pause
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Das letzte Aufeinandertreffen der beiden Teams sorgte in Thalwil für Revanchegelüste: im Cup Achtelfinal der letzten Saison blieben die Stadtzürcher mit 33:28 siegreich. Der Zufall wollte es, dass es dieses Duell auch im Cup der aktuellen Saison gab, diesmal jedoch gegen die zweite Mannschaft des TVT. Vor knapp 10 Tagen blieb der Sieg abermals bei den Schwänli (28:31). Für die beiden schmerzhaften Cup-Niederlagen, vor allem für jene der letzten Spielzeit, wollten sich die Thalwiler revanchieren. Es war alles angerichtet für das erwartete Spitzenspiel, beide Teams traten mit vollen Kaderlisten an. Wie schon so oft, brauchten die Einheimischen ein paar Minuten, um ins Spiel zu kommen und lagen so im ersten Spielviertel permanent in Rückstand (5:6 nach 15 Minuten). Die Defensive funktionierte von Minute zu Minute besser und so war es nicht verwunderlich, dass der TVT spätestens dann das Zepter übernahm, als auch im Angriff konzentrierter agiert wurde. In der Folge entschieden die Hausherren das Spiel innerhalb von nur 10 Minuten und zogen auf 13:6 davon. Der Gegner konnte gegen die massierte Abwehr nichts ausrichten, die Ballgewinne wurden auf Thalwiler Seite konsequent ausgenutzt und man erzielte Tor um Tor mit schnellem Gegenstossspiel. Zur Pause lag der vermeintliche Mitfavorit um den Gruppensieg bereits mit 18:8 im Hintertreffen. Der Gegner aus Zürich Nord war zu diesem Zeitpunkt mit den Kräften nahe am Ende, wurde bei seinen Angriffsbemühungen hart, aber fair, bearbeitet und verlor so scheinbar auch zunehmend Lust und Ideen.
Den Thalwilern war klar, dass sowohl Kampfkraft in der Deckung wie auch das Tempo im Angriffsspiel hochgehalten werden mussten. Obwohl alle zur Verfügung stehenden Spieler eingesetzt und munter durchgewechselt wurde, gab es im Spiel der Thalwiler keinen grossen Bruch. Ganz im Gegenteil. Vor allem in der Offensive konnten die frischen Kräfte Akzente setzen. Hätte man dabei noch den einen oder anderen Angriff ein bisschen konzentrierter gespielt und weniger gezaubert, wären 40 Tore locker drin gelegen. Der Sieg in dieser Höhe war somit absolut verdient.
Auffallend auf Thalwiler Seite war, dass diesmal wieder andere Spieler für den Unterschied gesorgt haben, weshalb die Grünweissen für die Gegnerschaft weiterhin unberechenbar und ein zäher Gegner bleiben.
Gegen die blauen Schwänli spielten: Max Dubach (6 Paraden), Christian Cidecian (3); Simon Schmidlin (2 Tore), Pavo Maric (1), Mauro Wehrli (1), Ryan Henderson (1), Sven Fuchs (1), Jaro Fäh, Liam Krause (9), Yannik Petrig (4), Jean-Claude Sigg (4), Fisnik «Fisch» Sopaj, Gjon Quni (4), Sean Krause (8), Laurin Frank (3)
Spielfilm: 1:1 (5. Min), 3:5 (10.), 5:6 (15.), 10:6 (20.), 13:6 (25.), 21:11 (35.), 24:12 (40.), 28:15 (45.), 31:18 (50.), 33:20 (55.)
Zeitstrafen: Blaui Schwänli 2 x 2 Minuten, Thalwil 1 x 2 Minuten
Siebenmeter: Blaui Schwänli 4 (2 Tore), Thalwil 2 (0 Tore)
Es ist zu erwähnen, dass die Partie von beiden Seiten fair geführt wurde, was zu wenigen Zeitstrafen und Siebenmeter führte. Der Spielleiter bereitete erneut (bereits letzte Woche im Spiel gegen den KTV Altdorf) Freude und hatte die Begegnung stets im Griff. Seine Linie war toleranter, als man es von vielen anderen Schiedsrichtern kennt, womit er seinen Teil zu einem attraktiven, schnellen Handballspiel beitrug.
Nun geniessen die Thalwiler Herren ein paar Wochen Spielpause und können die Zeit nutzen, um kleinere Blessuren auszukurieren und sich für Teil 2 der Vorrunde bereit zu machen. Ab dem 15.11. geht’s mit dem Auswärtsspiel in Glarus (Kantonsschule, 18 h) weiter.
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