Produzenten- und Importpreisindex sinkt im August um 0,6%
Der Produzenten- und Importpreisindex (PPI) ist im August 2025 gegenüber dem Vormonat um 0,6 Prozent gesunken. Diese Entwicklung wurde heute vom Bundesamt für Statistik (BFS) bekanntgegeben. Der Rückgang betrifft sowohl die Produzentenpreise für im Inland hergestellte Güter als auch die Importpreise. Damit bestätigt sich ein anhaltender Trend zu sinkenden Preisen auf der Vorleistungsebene.
Insbesondere bei chemischen und pharmazeutischen Erzeugnissen, Metallen und Metallhalbzeug sowie Erdölprodukten wurden deutlich tiefere Preise verzeichnet. Auch Maschinen sowie elektrotechnische und elektronische Erzeugnisse trugen zum Rückgang bei. Diese Warengruppen machen einen gewichtigen Anteil im industriellen Bereich der Schweiz aus, was den übergreifenden negativen Einfluss auf den Index erklärt.
Das aktuelle Preisniveau hat unmittelbare Bedeutung für Produktionsunternehmen sowie für die Exportwirtschaft und liefert zudem wichtige Hinweise für die Entwicklung der Konsumentenpreise. So gelten Produzenten- und Importpreise vielfach als Frühindikatoren für die Teuerung auf der Konsumentenstufe.
Trotz des Preisrückgangs im August bleibt die Entwicklung des Gesamtindex im bisherigen Jahresverlauf volatil. Internationale Spannungen, Energiepreise sowie Wechselkursentwicklungen spielen laut BFS eine wesentliche Rolle. Auch das global veränderte Nachfrageverhalten nach pandemiebedingten Effekten beeinflusst die Preisgestaltung im Inland wie auch beim Import.
Die vollständigen Zahlen und eine detaillierte Aufschlüsselung nach Warengruppen und Herkunft sind auf der Website des Bundesamts für Statistik verfügbar. Die nächste Aktualisierung des PPI wird für Mitte Oktober erwartet.
Quelle: https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/katalog.assetdetail.36162195.html







