Von Hochbeeten und Zugänglichkeit – das neue Gartenatelier

Welche Rolle haben Spenden bei der Realisierung des neuen Gartens gespielt?
Ohne die Spenden wäre das alles nicht machbar gewesen – auch nicht als Projekt. Hochbeete, Sitzplatz, all das wäre sonst nicht realisiert worden. Für unsere schwer beeinträchtigten Klient:innen, die auf dem Weg vom Wohnbereich zur Werkstatt am Garten vorbeikommen, ist das ein täglicher Mehrwert. Wir haben sogar sogenannte Naschbeete – die sind besonders beliebt. Und für Menschen mit Sinnesbeeinträchtigungen ist der Garten ein wunderbarer Ort: Kräuter riechen, berühren, erleben – alles auf Augenhöhe.
Im Grunde ist es ein Begegnungsort für alle: Klient:innen, Fachpersonen, Angehörige. Sogar Nachbarskinder kommen vorbei. Und wir haben jemanden gefunden, der uns ehrenamtlich unterstützt. Das berührt mich sehr.
Wie siehst du den Garten in Zukunft?
Meine Vision ist, dass wir noch stärker in den Austausch mit anderen Bereichen gehen – zum Beispiel mit der Küche, für die wir bereits Kräuter, Sprossen und Kresse pflanzen. Vielleicht entstehen bald auch Karten mit Pflanzenmotiven oder selbst gefärbte Drucke aus Gartenpigmenten. Ich wünsche mir einen Sinnes-, Erlebnis- und Begegnungsgarten, der auch mit dem geplanten Neubau weiterwachsen darf. Und dass die Synergien zwischen den Ateliers noch stärker werden.
Was bedeutet es dir persönlich, zu sehen, was durch Spenden möglich wird?
Ich finde es einfach grossartig. Dass Menschen uns in dieser Form unterstützen, ist nicht selbstverständlich. Und ich hoffe, es bleibt so – weil es so viel bewirkt.
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