‚Success is no Accident‘
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Ein abwechslungsreiches und vor allem gemeinschaftliches Trainingswochenende liegt hinter uns. Unter unserem diesjährigen Saisonslogan „Success is no Accident“ haben wir zwei Tage lang trainiert, ausprobiert, analysiert, gelacht, gegessen und vor allem eines gemacht: als Team weiter zusammengefunden.
Unser Ziel ist klar: Wir wollen gemeinsam den Weg in die 1. Liga schaffen. Und dafür braucht es mehr als gute Trainingseinheiten. Es braucht Zusammenhalt, Einsatz, gegenseitige Unterstützung und die Bereitschaft, die Extrameile zu gehen.
Samstag 29.08.2026: Abwehrarbeit, Auslösehandlungen und Teambuilding
Im ersten Training am Morgen stand unsere Abwehrarbeit im Mittelpunkt. Wir beschäftigten uns intensiv mit unseren Laufwegen, Absprachen und verschiedenen Situationen im Abwehrverbund.
Nach der ersten schweisstreibenden Einheit war es Zeit für eine wohlverdiente Pause. Bei einem zweiten Frühstück konnten wir mit Gipfeli, Früchten, Riegeln und weiteren Snacks unsere Energiereserven auffüllen. Gleichzeitig blieb genügend Zeit, um in der Sonne zu sitzen, zu plaudern und gemeinsam etwas durchzuatmen.
FAZIT DER MORGENSESSION: «Abwehr macht Spass – man muss es sich nur immer wieder einreden»
Im zweiten Training lag der Fokus dann auf Schussübungen und den verschiedenen Auslösehandlungen. Laufwege wurden bis ins kleinste Detail einstudiert und das richtige Timing wurde geprobt.
Und auch unsere Goalies kamen an diesem Wochenende nicht zu kurz. Neben den Mannschaftstrainings wurde gezielt an torwartspezifischen Fähigkeiten wie Reaktion, Beweglichkeit, Technik und schnellen Entscheidungen gearbeitet. Denn auch zwischen den Pfosten gilt: Erfolg ist kein Zufall!
FAZIT VORM DEM MITTAGESSEN: Das Anzeigen der Auslösehandlung 14 mit nur einer Hand will geübt sein.
Danach war es höchste Zeit fürs Mittagessen!
Unser Weg führte uns zum Ruderclub Horgen, wo wir einen wunderschönen Mittag direkt am Zürichsee verbringen durften. Bei herrlicher Aussicht konnten wir Pasta geniessen und den Kohlehydratvorrat wieder auffüllen. Nach dem Essen wurde die Wiese kurzerhand zur Liegefläche. Einige nutzten die Pause für einen kleinen Powernap, andere genossen die Sonne und die gemeinsame Zeit. Ein perfekter Zwischenstopp, bevor es wieder zurück in die Halle ging.
Ein riesiges Dankeschön an dieser Stelle an Ruth, die den Ruderclub organisiert hat und sich zusammen mit Vivi und Pascale, liebevoll um unser Wohl gekümmert hat!
Am Nachmittag wäre eigentlich ein Testspiel gegen Freiamt geplant gewesen. Leider wurde dieses kurzfristig abgesagt und es konnte trotz einiger Mühen kein Ersatz gefunden werden. Also galt kurzerhand: Wenn wir keinen Gegner finden, spielen wir eben gegeneinander.
Nach einem gemeinsamen Einlaufen und einem kleinen Aufwärmspiel teilten wir uns intern auf und spielten drei Mal 15 Minuten gegeneinander. Das Spiel wurde dabei auch gleich aufgezeichnet, damit wir die Szenen später analysieren und daraus lernen können.
Und trotz des bereits langen Tages waren wir selbst ein wenig überrascht, wie viel Tempo noch in unseren Beinen steckte. Lange Pässe, kurze Kombinationen und die am Vormittag trainierten Auslösehandlungen konnten bereits gut umgesetzt werden.
FAZIT DER ABENDSESSION: Unsere Nachwuchs-Talente Liv (2008), Morgan (2008), Michelle (2009), Lotta (2009) und Ella (2009) sind nicht nur scheisse schnell, sondern eine absolute Verstärkungen für unser Team.
Nach dem Duschen ging es wieder zurück an den Zürichsee. Einige wagten sich noch ins Wasser, andere gönnten sich einen Powernap oder liessen den Nachmittag bei einem kleinen Apéro gemütlich ausklingen.
Der Abend begann mit dem gemeinsamen Pizzaessen. Danach wartete noch eine ganz besondere Überraschung auf uns: In vier Gruppen aufgeteilt, bekamen wir eine ganze Reihe von völlig unterschiedlichen, teilweise ziemlich zufällig wirkenden Materialien. Daraus sollten wir etwas basteln, das unser Saisonziel und unser Motto „Success is no Accident“ widerspiegelt. Die Ergebnisse hätten unterschiedlicher kaum sein können. Jede Gruppe hatte ihre eigene Interpretation, ihre eigene Geschichte und ihre eigene kreative Lösung dazu präsentiert. Doch bei einer Sache waren sich alle einig: Erfolg entsteht nicht alleine.
Der Zusammenhalt soll in dieser Saison ganz grossgeschrieben werden. Denn nur gemeinsam können wir das erreichen, was wir uns vorgenommen haben. Und dann überraschte uns unser Trainerteam noch mit einer ganz besonderen Idee: Aus den verschiedenen Kunstwerken wurde kurzerhand ein Pokal für unseren gemeinsamen Weg zusammengesteckt.
Ein etwas ungewöhnlicher Pokal vielleicht, aber einer, der perfekt zu uns passt. Kreativ, ein bisschen verrückt und vor allem: gemeinsam entstanden. Damit war ein langer Samstag geschafft. Müde, aber zufrieden machten wir uns auf den Heimweg und bereiteten uns auf den nächsten Tag vor.
FAZIT DES ABENDS: Pizza schmeckt auch am nächsten Tag noch und auf einem Holzsteg kann man doch schlafen
Sonntag, 30.08.2026: Tempo, neue Varianten und ein klarer Sieg im Testspiel
Am Sonntag trafen wir uns um 10 Uhr wieder in der Halle. Nach einem lockeren Einlaufen und der Aktivierung der Muskulatur ging es nochmals um unsere Auslösehandlungen. Wir beschäftigten uns mit verschiedenen Abwehrtechniken des Gegners und schauten uns an, wie wir diese mit unterschiedlichen Lösungen, Passlauftäuschungen und unseren Spielzügen bespielen können. Das Training blieb bewusst etwas lockerer.
FAZIT AM FRÜHEN SONNTAG: Nach dem Warmlaufen tut trotzdem noch alles weh
Pünktlich um 13:30 Uhr waren wir bereit für unser Freundschaftsspiel. Der Schiedsrichter hatte allerdings zunächst etwas Mühe, die richtige Halle zu finden, weshalb sich der Anpfiff um einige Minuten verzögerte. Gegen 13:40 Uhr konnte es dann endlich losgehen. Zu Gast war das Frauenteam der 2. Liga aus SG Ruswil Wolhusen, das für das Testspiel den Weg zu uns auf sich genommen hatte. Unser Plan war klar: Wir wollten vor allem eines: Spass haben!
Von Beginn an gelang es uns, Tempo zu machen. Wir konnten sowohl lange Pässe als auch kurze Kombinationen spielen und unsere Spielzüge immer wieder einbauen. Gleichzeitig probierten wir verschiedene Varianten im Angriff aus. Unsere Torfrau musste zu Beginn des Spieles gleich zwei Kopftreffer einstecken, doch beide Male hiess es: schütteln und weitermachen. Dazu kamen mehrere starke Paraden und ein gehaltener Penalty. Grande, Michelle! Hinten wurde sie dabei von einer sehr engagierten Abwehr unterstützt, nachdem man nach den Anfangsschwierigkeiten auch die Kreisanspiele des Gegners immer öfters verhindern konnte.
Zur Pause stand es 22:13.
Mit der komfortablen Führung im Rücken konnten wir in der zweiten Halbzeit noch einmal verschiedene Dinge testen. Verschiedene Konstellationen wurden ausprobiert wie ein 7:6 oder 4 Spielerinnen im Rückraum und wir arbeiteten weiter an unseren Auslösehandlungen. Vieles davon klappte bereits richtig gut. Am Ende stand ein 41:21 auf der Anzeigetafel. Ein deutliches Resultat, das uns nach diesem intensiven Wochenende vor allem eines mitgibt: Wir können auch mit schweren Beinen noch Tempo machen, als Team funktionieren und Trainingsinhalte ins Spiel übertragen.
Zwei Tage voller Handball liegen hinter uns. Zwei Tage mit intensiven Trainings, neuen Erkenntnissen, vielen Gesprächen, jeder Menge Lachen und ganz viel Teamgeist. Und genau das war vermutlich das Wichtigste an diesem Wochenende: Wir haben nicht nur an unserem Handball gearbeitet, sondern auch an unserem Team.
FAZIT FÜRS WOCHENENDE: Andis Bolognese schmeckt noch besser, wenn er sie nachts macht. Keiner kann so gut Eistee kaufen wie Töme und wenn man die Brille aufsetzt, dann findet man auch den HDMI-Anschluss bei der Kamera!
Wir freuen uns alle auf den Saisonstart und auf viele Zuschauer:innen in der Halle!
Das gesamte Team der 2. Liga Damen der SG Zürisee!
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