Einen grossen Schritt gemacht
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Im Auswärtsspiel beim KTV Altdorf konnten die Thalwiler einen grossen Schritt in Richtung Aufstiegsspiele zur 2. Liga machen. Rechnerisch können sie zwar noch von den ersten zwei Plätzen verdrängt werden, aber es müsste mit dem Teufel zugehen.
Schon im Hinspiel gegen die Urner, Anfang Oktober 2025, mussten die TVT-ler kämpfen. Im Duell der beiden Zweitligaabsteiger behielten die Grünweissen aber die Oberhand und siegen mit 27:22. Zwar war man sich im Lager des TVT durchaus bewusst, dass die Urner nicht in Bestbesetzung angetreten sind, aber man weiss auch, dass man sich in der 3. Liga vor keinem Gegner verstecken muss. Trotz all dieser positiven Vorzeichen nahm die Mannschaft das Spiel in Altdorf äusserst nervös und schläfrig in Angriff. Man schien nicht bereit für den Kampf. So konnten die Gastgeber bis zur 20. Minute in Führung bleiben. Beim Stand von 6:2 für Altdorf in der 10. Minute sollte ein Team-Timeout die Spieler wachrütteln – und dieses verfehlte seine Wirkung nicht. Noch für gut 2 Minuten konnten die Gastgeber den Lead behalten, dann aber setzte die kontinuierliche Thalwiler Aufholjagd ein. Hinten machte Torhüter Dech wieder fast alles Dicht, im Mittelblock wurde nun konsequent und gemeinschaftlich gearbeitet. Nach 24 Minuten konnte der 11:11 Ausgleich erzielt werden und bis zur Pause gelang es dem Tabellenleader noch mit zwei Toren in Führung zu gehen.
Nun wusste man im Lager des TVT wie die zweite Halbzeit gespielt werden sollte. Man war sich durchaus auch im Klaren, dass der Gegner wohl eine seiner besten Halbzeiten der ganzen Saison gespielt hatte – aber eben dennoch im Rückstand lag. Und genau da setzten die Thalwiler an. Das zuvor effiziente Kreisspiel der Urner hatte man nun wesentlich besser im Griff. Nach dem Seitenwechsel gab der TVT die Führung nie mehr her. Obwohl Mittelblockverteidiger Lirim schon nach wenigen Minuten in Halbzeit Zwei verletzt vom Feld musste, liessen die Seebuben nicht mehr nach. Hervorragend orchestriert von Fisch Sopaj mussten die Urner für jeden ihrer Treffer richtige Schwerstarbeit verrichten und wurden zusehends immer ratloser und auch müder. Beim TVT vermochten dagegen die flinken und jungen Spieler das Tempo mal für mal hoch zu halten – und obwohl von drei Versuchen aufs leere Tor nur der Teamälteste Spieler getroffen hat, durfte man mit der Leistung in der zweiten Hälfte durchaus zufrieden sein.
Gegen Altdorf spielten: Lukas Dech (20 Paraden), Max Dubach (nicht eingesetzt); Liam Krause (6 Tore), Sean Krause (9 / davon 4 Pen), Gjon Quni (3), Fisnik «Fisch» Sopaj (1), Lirim Sopaj (1), Sven Fuchs (2), Keanu Merlo (4), Ryan Henderson (1), Mauro Wehrli, Simon Schmidlin (4), Pavo Maric
Spielfilm: 2:1 (5. Min), 6:2 (10.), 8:5 (15.), 11:8 (20.), 12:11 (25.), 16:17 (35.), 17:20 (40.), 20:23, (45.), 22:26 (50.), 24:28 (55.)
Zeitstrafen: Altdorf 2 x 2 Minuten, Thalwil 1 x 2 Minuten
Siebenmeter: 0 Treffer aus 2 für Altdorf, 4 aus 4 für Thalwil
Schon am Mittwoch treten die Thalwil er wieder an – diesmal im Cup Viertelfinal auswärts beim HC Einsiedeln (28.1.26, Sporthalle Brühl, 20.30 h), ehe es dann am Samstag, 31.1.26 an gleicher Stätte zum letzten Meisterschaftsspiel vor der vierwöchigen Sportferienpause kommt (Sporthalle Brühl, 17 h).
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