💰 Budget 2027: Steuerfuss bleibt bei 86 Prozent 💰 Der Sta …
💰 Budget 2027: Steuerfuss bleibt bei 86 Prozent 💰
Der Stadtrat hat das Budget 2027 vorgelegt. Es rechnet mit einem Ertragsüberschuss von 6,6 Millionen Franken. Der Steuerfuss soll unverändert bei 86 Prozent bleiben.
Auf den zweiten Blick ist das Bild anspruchsvoller: Der Überschuss liegt 7,9 Millionen unter jenem im Budget 2026.
Woher kommt der Rückgang?
👉 Die Grundstückgewinnsteuern sind mit 18 Millionen budgetiert. Das sind 6 Millionen weniger als im Vorjahr. Diese Steuer fällt an, wenn Grundstücke mit Gewinn verkauft werden, und schwankt deshalb stark.
👉 Im Bereich Soziales steigt der Nettoaufwand um 3,1 Millionen, bei der Pflegefinanzierung um 0,9 Millionen.
👉 Gegenläufig wirkt der kantonale Finanzausgleich: Weil die Steuerkraft Wädenswils unter 95 Prozent des kantonalen Mittels liegt, erhält die Stadt wieder einen Ressourcenzuschuss. Netto verbessert das die Rechnung um 4,2 Millionen.
Was ist das strukturelle Defizit?
Hinter dem Überschuss steht eine Lücke von 6,8 Millionen Franken. Das strukturelle Defizit zeigt, wie viel dem Steuerhaushalt ohne Sondereffekte fehlt, um Investitionen in der angestrebten Höhe von 21 Millionen pro Jahr aus eigener Kraft zu finanzieren. Ein Überschuss in der Erfolgsrechnung und ein strukturelles Defizit schliessen sich also nicht aus.
Investitionen
Für 2027 sind Nettoinvestitionen von 41,2 Millionen geplant, darunter 7 Millionen für die Teilsanierung und Erweiterung der Alterssiedlung «Bin Rääbe», die Wädenswil im März mit 87,69 Prozent Ja-Stimmen gutgeheissen hat. Rund zwei Drittel der Investitionen kann die Stadt aus eigenen Mitteln finanzieren, der Rest erhöht die Verschuldung.
Das Budget geht nun an den Gemeinderat.
Ausführliche Informationen finden Sie hier https://www.waedenswil.ch/pressemitteilungen/3001441
| Watch video on Facebook.com |







