In die Areal-Überbauungen kommt Bewegung
Spätestens ab kommendem Jahr bekommt Wädenswil ein neues Gesicht: Sowohl das Gessner- wie das Mewa-Areal werden überbaut. Wie’s mit der Coop/ZKB-Überbauung weitergeht, ist hingegen noch offen.
Text: Stefan Baumgartner
Visualisierung: zvg
Zwei der Grossbauprojekte in Wädenswil nehmen Formen an: «Die Baubewilligung ist da», bestätigte Damian Isler von der Gessner Immobilien AG einen entsprechenden Artikel der «Zürichsee-Zeitung» zur geplanten Überbauung des Gessner-Areals. Somit werden ab nächstem Jahr rund um das Einkaufszentrum «di alt Fabrik» fünf Neubauten im Zusammenspiel mit der historischen Bausubstanz realisiert. Gleichzeitig konnte Isler auch verkünden, dass das Restaurant demnächst wieder belebt wird: Die Betreiber der beliebten Pizzeria Romantica werden die Gastwirtschaft in den nächsten Wochen übernehmen. Für das Gartencenter im Einkaufszentrum hat die Erteilung der Baubewilligung jedoch einschneidende Konsequenzen: «Mit dem voraussichtlichen Baubeginn Mitte 2026 wird das Raschle Gartencenter seine Türen schliessen müssen. Ob ein zukünftiger Standort innerhalb der neu entstehenden Gebäuden möglich sein wird, bleibt ungewiss», teilt die Firma auf Social Media mit. Erhalten bleibt in jedem Fall das «Tribhus», das Blumengeschäft mit Sommerbistro.
Ebenfalls hat die Bauherrschaft die Baubewilligung für das Mewa-Areal erhalten. Wie das Gessner-Areal ein Zeitzeuge der vergangenen Wädenswiler Industriegeschichte, entstehen hier über 110 Wohnungen zwischen 55 und 125 m2 und 2200 m2 Gewerbeflächen. Die Suche nach Gewerbemietern hat bereits begonnen, und Christof Diener, Vertreter der Eigentümerschaft, stellte auch in Aussicht, dass erste Abbruch- und Vorbereitungsarbeiten noch dieses Jahr erfolgen könnten.
Noch hängig, jedoch täglich erwartet, ist ein Gerichtsentscheid zur Zentrumsüberbauung am Fuss der Zugerstrasse. Hier möchten Coop und ZKB bauen. Mittlerweile sammelt jedoch das «Komitee Pro Wädi Rosengarten» Unterschriften für je eine Petition an Zürcher Kantonalbank und Stadt Wädenswil für den Erhalt des Hauses, in dem heute der Treffpunkt «Evergreen 60+» eine Heimat gefunden hat.
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