🔙 Zurück nach Verletzung – bereit für die entscheidende Sai …
Nach einer langen Verletzungspause ist Yves Meier zurück auf dem Platz. Der vielseitige linke Mittelfeldspieler des FC Thalwil spricht im Interview über seinen schwierigen Weg zurück, seine bisherigen Stationen im Fussball, den starken Teamgeist innerhalb der Mannschaft und die Ziele für die entscheidende Phase der Saison in der 2. Liga interregional.
Geburtsdatum: 23. Juli 2003 (22 Jahre)Geburtsort: Bülach (ZH)Nationalität: SchweizGrösse: 1,83 mPosition: Linkes MittelfeldWeitere Position: Linker Aussenverteidiger
Aktueller Verein: FC Thalwil (seit 2025)
📌 Spielerprofil – Einleitung
Yves Meier ist ein vielseitig einsetzbarer Spieler auf der linken Seite, der sowohl im Mittelfeld als auch in der Defensive überzeugt. Seine fussballerische Ausbildung absolvierte er beim FC Embrach, bevor ihn sein Weg über mehrere Stationen wie SC Cham und FC Tuggen schliesslich zum FC Thalwil führte.
Seine erste Saison im Dress des FC Thalwil verlief jedoch nicht wie geplant: Aufgrund einer hartnäckigen Verletzung verpasste Yves beinahe die gesamte Vorrunde und konnte erst gegen Ende der Rückrunde wieder erste Einsatzminuten sammeln.
Doch Aufgeben war nie eine Option. Mit grossem Ehrgeiz, viel Geduld und intensiver Arbeit während der Winterpause kämpfte sich Yves Schritt für Schritt zurück. Heute ist er wieder Teil der Mannschaft und bereit, den FC Thalwil im spannenden Kampf um die Spitzenplätze der 2. Liga interregional Gruppe 3 zu unterstützen.
⚡ STOP & GO
Lieblingsessen: Pizza
Lieblingsmannschaft: FC Barcelona
Vorbild im Fussball: Messi
Lieblingsmusik: Feel Good Inc.
Ritual vor dem Spiel: Kein spezielles – fokussiert sein und auf das Spiel vorbereiten
Trikotnummer: 19
Grösstes Highlight deiner bisherigen Karriere: Aufstieg mit dem SC Cham in die 2. Inter
Schönster Moment beim FC Thalwil: Nach meiner Verletzung das erste Mal wieder auf dem Platz zu stehen und der Mannschaft helfen zu können
Beste Erinnerung aus der Juniorenzeit: Mit all meinen Kindheitskollegen zusammen zu spielen
Hobby ausserhalb des Fussballs: Generell viel Sport und Zeit mit Freunden und Familie verbringen
Drei Worte, die dich beschreiben: Ehrgeizig, sportlich, hilfsbereit
Mit welchem Mitspieler verstehst du dich besonders gut?: Ich verstehe mich mit allen Spielern sehr gut.
1. Yves, wie bist du zum Fussball gekommen und wie würdest du deinen bisherigen Weg beschreiben?
Ich hatte bereits als kleines Kind Freude am Fussball gefunden und begann dann im Alter von sechs Jahren, beim FC Embrach zu spielen. Meinen Weg würde ich als sehr schön beschreiben – ich durfte viele tolle Momente erleben und habe durch Fussball vieles fürs Leben gelernt.
2. Du hast deine gesamte Juniorenzeit beim FC Embrach verbracht. Welche Bedeutung hatte diese Phase für deine Entwicklung?
Auf die Zeit beim FC Embrach blicke ich sehr gern zurück. Ich habe dort mit vielen Kollegen zusammengespielt, mich spielerisch weiterentwickelt und konnte dann auch in der ersten Mannschaft viel Spielzeit sammeln und etwas zurückgeben.
3. Danach hast du verschiedene Stationen durchlaufen. Was hast du aus diesen Erfahrungen mitgenommen?
Jede Station war auf ihre Weise wertvoll. Beim SC Cham war ich zweieinhalb Jahre, dort konnte ich mich stark weiterentwickeln und habe bis heute Kontakt zu einigen ehemaligen Mitspielern. Das war eine sehr tolle Zeit! Auch beim FC Tuggen zu spielen war eine tolle Erfahrung, auf die ich stolz zurückblicke. Unterschiedliche Umgebungen und verschiedene Trainer haben mich fussballerisch wie auch persönlich wachsen lassen.
4. Wie würdest du dich als Spielertyp auf dem Platz beschreiben?
Ehrgeizig und mit vollem Einsatz. Man kann von mir immer 100% Einsatz erwarten und ich kämpfe um jeden Ball. Ich will unbedingt gewinnen, egal ob im Training oder im Spiel.
5. Du kannst sowohl im Mittelfeld als auch als Aussenverteidiger spielen. Wo siehst du deine grössten Stärken?
Meine grösste Stärke ist klar die Schnelligkeit – die hilft mir sowohl defensiv als auch offensiv. Persönlich spiele ich lieber vorne, weil ich dort etwas mehr Freiheiten habe und man meist zu mehr gefährlichen Möglichkeiten kommt.
6. Was hat dich überzeugt, zum FC Thalwil zu wechseln?
Die Ziele des Vereins und Staff haben mich überzeugt. Alle sind engagiert und wollen etwas erreichen, das hat mich angesprochen. Ich war mir eigentlich schnell sicher, dass das der richtige nächste Schritt für mich ist.
7. Wie hast du deine ersten Monate beim FC Thalwil erlebt?
Leider verletzungsbedingt von der Tribüne aus, das war natürlich nicht das, was ich mir vorgestellt hatte. Aber ich habe viele Partien mitverfolgt und es hat mich sehr gefreut zu sehen, wie die Mannschaft performt. Als ich dann endlich wieder ins Training einsteigen konnte, war die Freude riesig.
8. Deine Saison wurde durch eine Verletzung unterbrochen. Wie schwierig war diese Phase für dich persönlich?
Nicht einfach, ich habe den Fussball und das Ganze drumherum sehr vermisst. Aber ich habe versucht, das Beste daraus zu machen, meinen Körper richtig regenerieren zu lassen und so gut es geht an meiner Physis zu arbeiten. Ich war oft in der Physio und habe dort Stosswellentherapie sowie bei unserem Teamarzt Kariem Hussein Eigenbluttherapie gemacht, was beides sehr geholfen hat. Solche Phasen sind nie schön, aber man kann viel daraus mitnehmen, wenn man es richtig angeht.
9. Was hat dir geholfen, diese Zeit mental zu bewältigen?
Auf jeden Fall meine Familie, meine Freundin und meine Kollegen. Ich habe viel Zeit mit ihnen verbracht. Ich war aber immer überzeugt und wusste, dass ich früher oder später wieder auf dem Platz stehen werde. Diese Überzeugung und auch die professionelle Unterstützung des Physios halfen mir sehr.
10. Du bist gegen Ende der Rückrunde wieder zurückgekehrt. Wie hat sich dein Comeback angefühlt?
Sehr schön. Meine ersten Minuten habe ich im Cupspiel gegen den FC Sursee gesammelt. Meine Verletzung war zu diesem Zeitpunkt noch nicht ganz vorbei, die Sehne war aber genug stark für einen Teileinsatz. Einfach wieder auf dem Platz zu stehen, in einem wichtigen Spiel, und dieses auch zu gewinnen war ein schönes Gefühl, das ich sehr vermisst habe.
11. Wie hast du die Winterpause genutzt, um wieder fit zu werden?
Die Pause habe ich aktiv genutzt. Ich war viel joggen und habe versucht, die Patellasehne wieder bestmöglich an die Belastung zu gewöhnen, die auf dem Platz herrscht. Ich ging auch mit Kollegen auf den Fussballplatz, was mir ebenfalls geholfen hat.
12. Wie schätzt du deine aktuelle Form und deinen Fitnesszustand ein?
Ich bin noch nicht auf meinem spielerischen Topniveau. Aber ich merke, dass die Tendenz klar nach oben zeigt, was mich sehr motiviert. Rein von meinem Fitnesszustand bin ich auf einem sehr guten Level, das war stets eine Stärke von mir.
13. Die Mannschaft spielt eine starke Saison. Wie erlebst du das Teamgefüge beim FC Thalwil?
Das Teamgefüge ist wirklich top, das ist meiner Meinung nach ein riesiger Grund für unseren Erfolg. Wir haben es sehr gut untereinander, das Garderobenleben stimmt und auf dem Platz kämpfen wir füreinander.
14. Was macht diese Mannschaft deiner Meinung nach besonders stark?
Das Kollektiv. Wir haben individuell sehr gute Spieler, aber entscheidend ist, dass wir das gemeinsam auf den Platz bringen. Das ist uns in der Hin- und Rückrunde bisher gut gelungen. Als Mannschaft ist man immer stärker als Einzelspieler.
15. Welche Ziele hast du persönlich für den Rest der Saison mit dem FC Thalwil?
Jetzt ist jeder Samstag ein Final. Ich will in jedem Spiel alles geben, der Mannschaft helfen und in jedem Spiel die drei Punkte holen. Das ist unser Ziel und wenn wir das hinkriegen, sieht es sehr gut aus.
16. Abseits des Fussballs: Was ist dir im Leben besonders wichtig?
Familie ist für mich das Wichtigste. Mit ihnen, meiner Freundin und meinen Kollegen tolle Dinge unternehmen, Ziele haben und im Hier und Jetzt sein. Das Leben geniessen und dankbar sein für das, was man hat.
🟢⚪ Schlusswort
Der FC Thalwil bedankt sich herzlich bei Yves Meier für seine Offenheit und seine Zeit für dieses Interview. Nach einer langen und anspruchsvollen Verletzungsphase hat Yves eindrücklich gezeigt, wie viel Wille, Geduld und Mentalität in ihm steckt. Sein Einsatz während der Rehabilitation und seine positive Einstellung verdienen grossen Respekt.
Yves verkörpert wichtige Werte unseres Vereins: Teamgeist, Leidenschaft, Bescheidenheit und Einsatzbereitschaft. Umso schöner ist es, ihn nun wieder auf dem Platz zu sehen und zu erleben, mit welcher Motivation er die Mannschaft unterstützen möchte.
Wir freuen uns sehr, Yves weiterhin im Dress des FC Thalwil auf seinem Weg begleiten zu dürfen und wünschen ihm für die Zukunft viel Gesundheit, Erfolg und unvergessliche Momente in Grün-Weiss. 💚🤍
HOPP FCT! 💚🤍
Antonio Di Cerbo





