Thalwiler Herren knacken 50-Tore-Marke
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Da war doch mal was… Die Erinnerungen an das erste Duell zwischen dem TV Thalwil und den Mythen-Shooters vom September 2025 sind verblasst. Damals trennten sich die beiden Teams mit gerade einmal zwei Toren Unterschied. Ein enges Spiel, das durchaus ein mulmiges Gefühl hinterliess. Seitdem legten die Thalwiler eine furiose Serie hin und sind ein halbes Jahr später immer noch ungeschlagen und sogar Regiocup-Sieger. Dass die Innerschweizer ihre Leistung vom Hinspiel bestätigen wollten, um die Thalwiler zu ärgern, lag also auf der Hand.
Die Hausherren waren an jenem frühlingshaften Tag jedoch nicht in Krimi-Stimmung. Diese ist am Sonntagabend dem Tatort vorenthalten. Anders als im Hinspiel startete man mit einem konsequenten 5:0-Lauf in die Partie. Die Hausherren hatten schon damit gerechnet, dass die Gäste auf das Mittel der Manndeckung zurückgreifen würden. Hatte diese im Hinspiel noch ihre Wirkung entfaltet, war diese nun jedoch nutzlos. Zu lasch war die Manndeckung auf Liam Krause (9 Tore trotz dieser!) und zu löchrig die Abwehr aufgrund des fehlenden Spielers. Die Thalwiler konnten sich verschiedentlich durchsetzen: mal war man im 1:1 erfolgreich, mal mit einem Wurf jenseits der gestrichelten Linie, mal spielte man die Flügel sauber heraus, etc. Diese Unberechenbarkeit muss weiterhin beibehalten werden! Auch in der Defensive arbeitete man von Anfang an rigoros gegen die Gegner. In den ersten zehn Minuten sollten diese nämlich nur zwei Tore erzielen. Zur Halbzeit zeigte die Anzeigetafel ein 24:13.
Ein solch klares Spiel bietet dann immer auch die Möglichkeit, allen (v.a. den jungen) Spielern ihre Spielzeit zu geben. So kam es also teilweise zu Konstellationen, in denen der älteste Spieler auf Seiten der Thalwiler Laurin Franck mit seinem zarten 2002er Jahrgang war. Die Rolle des Routiniers füllte er mit seinen ebenfalls 9 Toren sauber aus. Das muntere Durchwechseln schadete dem Thalwiler Spiel nicht: egal, wer auf der Platte stand, es wurde weiter das Gaspedal durchgedrückt – der Leader hielt das Tempo konstant hoch und liess nicht locker. Mit Maximilian Dubach (39% Fangquote) und Lukas Dech (44%) im Rücken konnten dann auch die Flügelspieler – allen voran Jean-Claude Sigg (11 Tore) – lanciert werden. Selbst Ferdinand Hombach, welcher in der Halbzeitpause sein Torhütertenü gegen kurze Hosen und ein grünes Trikot tauschte, erzielte drei Tore vom Flügel (zwei Lobs…).
Die Gäste waren mit dem Tempo und der aggressiven Defensive überfordert, was sich sodann im historischen Endergebnis zeigte: die Thalwiler knackten die 50-Tore-Marke und schenkten den Gästen insgesamt 51 Tore ein! Endresultat 51:26.
Schon am kommenden Donnerstag, 26. März 2026, geht es gegen den Tabellenzweiten aus Schwamendingen weiter. Dann steht im Miniatur-Nachbau einer Handballhalle das letzte Spiel der regulären Saison an, bevor es dann in die Aufstiegsspiele geht.
Gegen Mythen-Shooters spielten: Lukas (10 Paraden), Max (8); Liam (9 Tore / davon 2 Penalty), Sean (3), Fisch (3), Sven (2), Henri (2), JC (11), Gjon (4), Mauro (3), Laurin (9), Ferdi (3), Vladi (2)
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