Dritter Kantersieg im dritten Spiel gegen die Stadtzürcher
<![CDATA[
Bereits zum dritten Mal standen sich die zwei Teams in dieser Saison gegenüber. Dem 31:23 Auswärtssieg im September liessen die Thalwiler einen krachenden 33:11-Sieg im Cup folgen. Beachtlich in jenem Spiel war weniger die Leistung der Sieger, sondern die Moral der Gäste – welche erhobenen Hauptes die Halle verlassen konnten, nie aufsteckten und vor allem trotz Müdigkeit stets äusserst fair spielten. Da hat man in dieser Liga auch schon anderes erlebt.
Auch in diesem dritten Aufeinenadertreffen trat der Gegner aus Zürich mit nur einem Auswechselspieler an. Die Moral war wiederum nicht zu erschüttern. Selbst als nach nur gut 18 Minuten ein Spieler verletzt ausschied kämpften die Stadtzürcher munter weiter. Beim Gastgeber bekamen wiederum alle Spieler ihre Einsatzzeit und vor allem die jungen Spieler welche auch noch bei den U19-Inter-Junioren engagiert sind, bekamen genügend und viele Spielanteile. Es folgen jetzt Spiele gegen Teams aus der vorderen Tabellenhälfte und hoffentlich wird auch die Verletztenliste endlich kürzer – dann kann es gut sein, dass es zwischendurch zu einer Konzentration der Kräfte beim TV Thalwil kommt. Bis zur Halbzeitpause erspielten sich die Gastgeber eine vorentscheidende 14:6 Führung.
Im zweiten Durchgang sah es Anfangs noch danach aus, als ob es den höchsten Saisonsieg geben würde. Schlussendlich scheiterten die Grünweissen aber zu oft am eigenen Unvermögen und vergaben zu viele freie Würfe – von nahezu allen Positionen. So waren es denn auch die beiden Thalwiler Torhüter welche jeder in seiner Halbzeit ein Ausrufezeichen zu setzen vermochte.
Alles in allem erledigt der TV Thalwil solche Aufgaben mittlerweile aber souverän und es muss eigentlich nie befürchtet werden, dass es zu einer bösen Überraschung kommt. In diesem Bereich ist deutlich zu sehen wie die Mannschaft durch die letzten vier Saisons mit zwei Auf- und auch zwei Abstiegen an ihrem Nervenkostüm gearbeitet hat und der Favoritenrolle gerecht werden kann.
Gegen Züri West spielten: Christian Cidecian (9 Paraden), Lukas Dech (9); Sean Krause (10 Tore / davon 3 Pen), Gjon Quni (5), Fisnik «Fisch» Sopaj, Yannik Petrig (4), Jaro Fäh, Lirim Sopaj (2), Sven Fuchs (1), Ryan Henderson (1), Mauro Wehrli, Keanu Merlo (2), Vladi Popovic (4)
Spielfilm: 2:0 (5. Min), 5:2 (10.), 7:3 (15.), 10:4 (20.), 13:6 (25.), 12:4 (35.), 17:7 (40.), 20:9 (45.), 23:11 (50.), 25:13 (55.)
Zeitstrafen: Züri West 2 x 2 Minuten, Thalwil 1 x 2 Minuten
Siebenmeter: je 3
Zu erwähnen gilt es noch die Leistung des Schiedsrichters. Etwas ungewohnt weil aktiv mit den Spielern kommunizierend und erklärend was gepfiffen wurde – aber mit einer guten Linie und seinen Teil zu einem fairen Spiel beitragend.
Am kommenden Samstag, im letzten Wochenend-Spiel des Jahres, trifft der aktuelle Tabellenleader auf den HC Einsiedeln. Dieser wiederum, ebenfalls zu den Kandidaten für die Aufstiegsspielplätze zählend, hat am vergangenen Samstag mit einem Auswärts-Kantersieg in Altdorf ein Zeichen gesetzt. Unterschätzen werden wir die Klosterdörfler ganz bestimmt nicht. Die Partie wird nochmals zu einer unüblich frühen Zeit, um 14.45 h, im Sonnenberg angepfiffen.
]]>
Quelle: Zum Original-Inhalt




