Saisonpremiere ist geglückt
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Und zwar mit viel Beanspruchung der Nerven und Glück. Es war jedoch völlig unnötig dieses Glück zu beanspruchen. Nach einem verhaltenen Start kam der TV Thalwil gut ins Spiel und schien auf dem Weg zu einem komfortablen Sieg. Die Manndeckung in der zweiten Halbzeit auf Topskorer Liam Krause hätte sich dann aber für den Gegner beinahe noch ausbezahlt.
Wie meistens in den letzten Jahren konnte Thalwil auch dieses Spiel nicht in Bestbesetzung und ohne Sorgenfalten in Angriff nehmen. Die Vorfreude liess man sich aber nicht nehmen und reiste guten Mutes nach Goldau. Man hat sich sehr gut auf den Gegner eingestellt. Der starke Linkshänder im Kader der Schwyzer konnte schon bald in seinem Wirkungskreis begrenzt werden und wurde jeweils früh und konsequent attackiert. Die Gäste verstanden es den (üblichen) Fehlstart zügig zu korrigieren und bis zur 15. Minuten einen Viertore-Vorsprung herauszuspielen.
Diesen gaben sie bis zum Halbzeitpfiff nicht mehr her, auch wenn sie zwischendurch einige Male in Unterzahl spielen mussten. Das Spiel schien für den TVT zu laufen. In den ersten Minuten nach dem Seitenwechsel vermochte der TVT die Führung sogar noch auszubauen und konnte scheinbar vorentscheidend mit 24:17 in Führung gehen. In den folgenden Minuten pendelte sich dieser Vorsprung bei 5- 6 Toren ein, den Sack endgültig zumachen konnten die TVT-ler aber nicht. Hauptsächlich in der Defensive leisteten sie sich in dieser Phase zu viele Fehler. Sie kassierten einige dumme Zeitstrafen und bekamen vor allem auf der rechten Abwehrseite den Gegner nicht in den Griff. Hinzu kam, dass die vom Gegner während dieser Phase praktizierte Manndeckung auf Liam Krause seine Wirkung nicht verfehlte. Plötzlich war der Spielfluss weg, zahlreiche gute Chancen wurden kläglich vergeben, die Spieler wurden nervös. Es war dabei nicht verwunderlich, dass der tapfer kämpfende Gegner in der 50. Minute erstmals den Anschlusstreffer zum 30:31 erzielen konnte – und somit wieder an seine Chance glaubte. Die letzten zehn Minuten waren dann wahrlich nichts für schwache Nerven. Es brauchte die Einwechslung von Pavo Maric und Sean Krause, welche zusammen sämtliche Thalwiler Tore ab der 52. Minute erzielten. Ein nicht unverdienter Sieg, aber es hätte aus Sicht von Thalwil niemals derart knapp werden dürfen.
Gegen Mythen Shooters spielten: Mäge (13 Paraden), Ferdi; Sean Krause (2), Fisnik «Fisch» Sopaj, Lirim Sopaj, Jaro Fäh (3), Ryan Henderson, Sven Fuchs (1), Liam Krause (15 / davon 8 Pen), Laurin Frank (5), Gjon Quni (2), Jean-Claude Sigg (3), Pavo Maric (6), Keanu Merlo, Vladi Popovic, Mauro Wehrli
Spielfilm: 2:4 (5. Min), 6:9 (10.), 9:13 (15.), 11:15 (20.), 14:19 (25.), 20:24 (35.), 22:28 (40.), 25:29, (45.), 30:31 (50.), 33:34 (55.)
Zeitstrafen: Mythen Shooters 4 x 2 Minuten, Thalwil 6 x 2 Minuten
Siebenmeter: 4 für Mythen Shooters, 8 für Thalwil
Weshalb die Thalwiler, vor allem in der sonst gut funktionierenden Abwehr, zwar den gefährlichsten Gegenspieler abmelden konnten, auf der anderen Seite aber anderen Spielern viel zu viel Platz gewährten, gilt es jetzt aufzuarbeiten. Die Vermutung liegt nahe, dass man regelmässig zu spät reagierte, zu weit weg vom Gegner stand und so nur noch Schadensbegrenzung machen konnte, was häufig in kleinen Zeitstrafen endete. Da gibt’s noch einiges zu tun. Die nächste Gelegenheit hat die Mannschaft schon am Mittwoch, 24.9.25 / 20.30 h in Affoltern (Stigeli) gegen Säuliamt. Ehe es dann am Samstag im Zürcher Utogrund (16 h gegen Züri West) bereits zur dritten Partie innert 7 Tagen kommt.
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