Bestätigung gegen Säuliamt
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Die Mannschaft hat sich nach dem harzigen Saisonstart für das zweite Spiel gegen den HSV Säuliamt einiges vorgenommen. Früher waren die Begegnungen gegen den HSV immer sehr zäh und oft auch für den Ausgang der Meisterschaft entscheidend. Nicht so am vergangenen Mittwoch. Obwohl nicht in Bestbesetzung angetreten, stand der Sieg nie in Gefahr.
Schon in der Matchvorbereitung haben sich die Thalwiler darauf eingestellt, dass möglicherweise eine offensive Deckung den Wirkungskreis ihres Halblinken einschränken könnte. Entsprechend spiel- und lauffreudig gingen die wendigen und schnellen restlichen TVT-Angreifer ans Werk. Die gegnerische Defensive bekam keinen Zugriff und war meist vom Tempo überfordert. Vor allem Yannik Petrig stellte mit seiner Übersicht und den zahlreichen Kreisanspielen den Gegner immer wieder vor Probleme. Die Anspiele wurden bis auf einen einzigen Ball von den Kreisläufern allesamt verwertet – was in den letzten Jahren leider nicht immer der Fall gewesen ist.
In der Deckung holten sich die Grünweissen den nötigen Elan. Von «Fisch» organisiert, hielt die Thalwiler Verteidigung den meisten Angriffen stand. Man kämpfe füreinander, half sich gegenseitig aus und egal wer die Nebenspieler vom Deckungsorganisator waren, er schaffte es, alle klar, fordernd und effizient zu dirigieren. Zur Halbzeit lag der Gast mit 12:17 in Führung.
Im zweiten Durchgang konnte man dann die bewährten Kräfte schonen und den vielen jungen Spielern mehr Spielzeit gewähren. Sie wussten dies allesamt zu nutzen. Kurz nach Wiederbeginn fiel die Matchuhr aus – technischer Defekt. Beirren liessen sich die Thalwiler dadurch nicht. Sie hielten das Tempo hoch und machten ständig Druck auf den Gegner. Die vielen jungen Spieler des HSV Säuliamt konnten diesem nicht standhalten und mussten sich schlussendlich mit einer Kanterniederlage abfinden. Der Säuliamt-Trainer meinte nach Spielschluss, jetzt hätte er doch extra mit der offensiven Deckung trainiert und sich auf den TVT eingestellt – da kommt dieser und spielt einfach mit anderen Spielern. Genau das ist es, was eine starke Mannschaft ausmacht. Die Kaderbreite. Es muss eben genau so sein, dass durchgewechselt werden kann und das Spielniveau deswegen nicht einbricht. Das ist dem TV Thalwil in Affoltern eindrücklich gelungen.
Gegen Säuliamt spielten: Max Dubach (5 Paraden), Christian Cidecian (9); Liam Krause, Sean Krause (4 / davon 4 Pen), Laurin Franck (8), Gjon Quni (1), Fisnik «Fisch» Sopaj, Jean-Claude Sigg (6), Jaro Fäh, Lirim Sopaj (6), Sven Fuchs (1), Keanu Merlo (2), Ryan Henderson (2), Mauro Wehrli (2), Henri Rothacher (1)
Spielfilm: 1:4 (5. Min), 3:4 (10.), 4:8 (15.), 7:12 (20.), 8:14 (25.), 13:19 (35.), 15:24 (40.), 18:29, (45.), 20:33 (50.), 24:34 (55.)
Zeitstrafen: Säuliamt 2 x 2 Minuten plus 1 x rot, Thalwil 2 x 2 Minuten
Siebenmeter: 3 für Säuliamt, 4 für Thalwil
Mit nur zwei kleinen Zeitstrafen trotz einer sehr engagierten Verteidigungsleistung, bewiesen die Seebuben, dass sie an guten Tagen wirklich stark decken können und gewillt sind, Zusatzmeter zu gehen. Das dürfte auch in den kommenden Spielen nötig sein. Schon morgen Samstag trifft die Mannschaft im Zürcher Utogrund (16 h) auf den letztjährigen Drittplatzierten Züri West Handball. Dann stehen im Oktober noch zwei Heimspiele gegen die meistgenannten Aufstiegsfavoriten KTV Altdorf (4.10./16.30 h) und Blaui Schwänli Schwamendingen (11.10./16.30 h) auf dem Programm. Es wäre der Mannschaft zu wünschen, wenn sie lautstark vom Publikum unterstützt würde.
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