Das OUT im Cup kam nicht unerwartet
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Unsere erste Herrenmannschaft befindet sich in einer äusserst schwierigen Phase. Dem Aufsteiger in die 2. Liga hatte man vielerorts Einiges zugetraut, die Vorbereitung war gut, die Resultate in den Testspielen stimmten positiv. Dann aber, just mit Beginn der Meisterschaft, gesellte sich ein nicht gerne gesehener Gast zum Team: die Verletzungshexe ! Aktuell fehlen dem Team gleich vier von sechs Rückraumspielern, zwei davon sind der Stammsechs zu zuordnen. Zwischenzeitlich war die Verletztenliste noch länger, was die Teamleitung dazu bewog, zwei Meisterschaftsspiele aus dem Oktober weiter in die spätere Meisterschaftsphase zu verschieben. Geholfen hat diese Massnahme bisher wenig, die Verletzten sind noch nicht zurück oder neue Verletzungen haben sich ergeben.
So trat man dann zum Cup 1/8 Final auswärts gegen Schwamendingen stark ersatzgeschwächt an. Da fehlten zu den schon Erwähnten auch noch die Ergänzungsrückraumspieler Yannik und Fabian, welche wohl für etwas Entlastung hätten sorgen können. Die Verantwortung im Spiel war somit ziemlich eindeutig verteilt, hinten wie vorne. Der in der 3. Liga noch ungeschlagene Gegner aus Zürich erwischte den besseren Start und lag schon bald mit 6:2 in Führung. In der sonst gut funktionierenden Deckung bekamen die Thalwiler den Zugriff auf den Gegner nicht und im Angriffsspiel fand man sich in der (zu) kurzen Halle nicht zurecht, stand zu nahe am Gegner und agierte oft ungeschickt. Ballverluste und der einseitig verteilten Verantwortung geschuldete unpräzise Abschlüsse aus dem Rückraum waren die Folge. Kein Thalwiler kam im ersten Durchgang auf sein normales Leistungsniveau, das Flügel- und Kreislläuferspiel waren praktisch inexistent, der zur Pause resultierende 10:16-Rückstand die logische Folge davon.
Die zweite Halbzeit brachte vorerst nichts Neues. Die Unterklassigen durften schalten und walten, konnten den Abstand bis zur 44. Minute sogar auf 8 Treffer erhöhen. Und doch, den Kopf ganz hängen lassen haben die Gäste nicht. Das ist ihnen hoch anzurechnen und zeigt auch, dass das Team auch in dieser Zusammensetzung zusammenhält. Eine Umstellung in der Defensive brachte plötzlich etwas Hektik und beim Gegner auch Nervosität in das bis dahin vor sich hinplätschernde Spiel. Der Rückstand konnte auf bis 4 Tore verringert werden. Und wären in den letzten fünf Minuten nicht weitere technisch haarsträubende Fehler begangen worden, wer weiss ob da nicht noch eine dramatische Wende möglich gewesen wäre. Plötzlich vermochte der Kreisläufer und vor allem auch der aus der zweiten Mannschaft dazugeholte Matteo auf dem rechten Flügel Akzente zu setzen und den Rückraum etwas zu entlasten.
Gereicht hats dann halt aber doch nicht, und in Bezug auf die schwierige Kadersituation ist es vielleicht nicht mal schlecht, nicht noch mehr Spiele bestreiten zu müssen. Im Wissen aber was bei Vollbestand möglich wäre, schmerzt auch diese Niederlage, und einfacher werden die kommenden paar Wochen bis zur Weihnachtspause bestimmt nicht.
Schon morgen Samstag geht’s zum Rückspiel gegen das Spitzenteam von Handball Züri Unterland. Geschlagen geben wird sich die Mannschaft bestimmt erst, wenn der Schlusspfiff ertönt ist.
#Dorfclub 1934
Schwamendingen Handball vs. TV Thalwil 33:28 (16:10)
Telegramm: Max (6 Paraden), Chrigi (8 Paraden); Liam (6), Sean (8), Gjon (4), Fisch (1), Jaro (1), Lirim (1), Kevin (1), Keanu (1), Alex (1), Matteo (4), Ardit, Alessandro
Nächstes Spiel:
Samstag, 16. November 2024, vs Handball Züri Unterland, 14.30 h Bülach Hirslen
Eine Schlussbemerkung soll es dann doch noch sein: es ist der Mannschaft hoch anzurechnen wie sie sich in diesem von den Spielleitern äusserst speziell geführten Spiel verhalten hat. Gleich in der zweiten Defensiv-Aktion wurde der erste Thalwiler auf die Strafbank geschickt. Die zwischenzeitliche Argumentation der Schiedsrichter «der Spieler hätte nicht gestossen darum kein Pfiff» und die daraus zu ziehende Schlussfolgerung dass nur «ein stossen des Gegners» ein Foul ist, ist äusserst seltsam – und ganz einfach auch regeltechnisch falsch. Und die Tatsache, dass in einem grundsätzlich fairen Spiel Thalwil 5 und Schwamendingen 7 Zeitstrafen kassierte, Thalwil dafür nur deren 2 und Schwamendingen 7 Penalties zugesprochen bekam, liesse eigentlich darauf schliessen, dass der Eine oder Andere Beteiligte die Nerven verbal verloren hätte.
Hat aber niemand – GROSSARTIG !!
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