Knappe Halbzeitführung, am Ende fehlt die Konstanz
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Am vergangenen Samstag, den 28.9.24, traten wir gegen die Red Dragons Uster an. Nach einer soliden ersten Hälfte wollten wir den Schwung mitnehmen und uns den Sieg sichern.
Der Start war vielversprechend! Wir legten gleich zu Beginn mit einer starken Verteidigungsaktion los, eroberten den Ball und erzielten das erste Tor, was unsere Moral hochhielt. Unsere aggressive Verteidigung zeigte sich von ihrer besten Seite, und die Emotionen auf der Bank waren deutlich spürbar. Obwohl wir uns das Ziel gesetzt hatten, weniger 2-Minuten-Strafen zu erhalten, kam es schon in der 7. Minute zur ersten Strafe. Doch das schien uns nicht aus der Bahn zu werfen, und bis zur Halbzeit verlief das Spiel auf Augenhöhe. Ein Schwachpunkt in der Verteidigung war jedoch, dass wir viele Tore über die Flügel kassierten, was wir in der zweiten Hälfte anpassen wollten. Im Angriff konnten wir trotz einiger vergebener Würfe unsere Aktionen oft mit viel Bewegung abschließen. Wenn wir den Ball gut laufen liessen, fielen die Tore, und wir wagten es, aus 9 Metern zu schießen. Der wichtigste Treffer schien der letzte der ersten Hälfte zu sein, da wir in den letzten Sekunden noch die Halbzeit für uns entscheiden konnten. Mit einem stolzen und emotional geladenen 13:14 gingen wir in die Kabine.
Leider begann die zweite Halbzeit nicht so, wie wir das Feld zuvor verlassen hatten. Unsere Verteidigung hielt den ersten Angriffen des Gegners nicht stand, und die Tore fielen ohne großen Aufwand für die Gegner. Auch im Angriff begannen wir unkonzentriert zu agieren, verloren den Ball oder schlossen voreilig ab, ohne geduldig auf eine sichere Chance zu warten. In den ersten 15 Minuten der zweiten Hälfte fanden wir nicht zu unserem Spiel, vergaben einen Elfmeter und kassierten erneut zwei Zeitstrafen. Gegen Ende der Partie konnten wir zwar wieder etwas Druck aufbauen, jedoch kam dies zu spät und reichte nicht aus, um das Spiel zu drehen. Mit der Einstellung der ersten Halbzeit hätten wir diesen Gegner besiegen können, doch wir konnten nicht genug entscheidende Aktionen einleiten.
Das Spiel endete mit 27:22. Wir müssen unsere Leistung über die gesamte Spielzeit stabilisieren, um in zukünftigen Begegnungen erfolgreich zu sein. Denn wir haben erkannt, dass wir sehr wohl fähig und motiviert genug sind, um die nötige Leistung auf den Platz zu bringen und uns nicht selbst ein Bein zu stellen. Der Support unserer Fans war eine große Hilfe, und wir danken allen, die uns unterstützt haben.
Tom (1), Sean (2), Lirim (1), Liam (6), Simon (6), Gjon (3), Yannik (2), Enea (1).
Nächstes Spiel: Samstag, 5.10.24 SC Frauenfeld 2 – TV Thalwil, Frauenfeld Auenfeld
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