Endstation Uster!
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Endstation Uster ! Die Thalwiler Herren-Handballer spielten ihren Cup-Viertelsfinal gegen die Red Dragons aus Uster am vergangenen Dienstag in der heimischen Sonnenberg-Halle. Bis 10 Minuten vor Spielende waren sie mit dem höherklassigen Gegner auf Augenhöhe – dann zahlte sich die Geduld der routinierten Gegner aus. TV Thalwil – Red Dragons Uster 28:31 (14:11) In der Heimgarderobe des Herrenteams ist klar worum es geht: gross, schön, in Farbe und motivierend hängt das Klublogo an der Wand und zeigt, wer hier zuhause ist. Entsprechend motiviert ging die Mannschaft ans Werk. Voller Leidenschaft und Emotionen, welche leider einmal mehr nicht auf das anwesende Publikum überschwappten – es blieb während dem ganzen Spiel leise und verpasste es, mit lautstarken Anfeuerungsrufen das Team zu unterstützen – nahm die Thalwiler 3. Liga Mannschaft den Gegner welcher von der 2. Liga Spitzenposition grüsst in Empfang. Und konnte im ersten Durchgang teilweise sogar einen Vorsprung von bis zu fünf Toren herauskämpfen. Endlich mal waren die Spieler in der Pause gezeichnet, mussten alles auspacken, wurden gefordert und zeigten sehenswerte Aktionen. Und für einmal war daher auch die Pause nicht ein Bruch im Spiel, sondern eine sehr willkommene Pause eben. In die zweite Halbzeit starteten beide Teams etwas gemächlicher, nahmen etwas vom hohen Tempo raus. Die ohne den sich im Match-warmup verletzten Flügelflitzer Sigg und den kurzfristig erkrankten Routinier Schmidlin angetretenen Thalwiler konnten sich weiterhin auf Ihre Deckung verlassen. Da wurde weniger Handball gespielt denn Handball gearbeitet. Aber, so das einstimmige Urteil der Akteure nach Spielschluss, macht der Handballsport definitiv mehr Spass. Und auch mit Schiedsrichtern welche ein Spiel leiten, stets mit Souveränität auf Augenhöhe mit den Spielern sind und zu keiner Zeit durch eigenwillige Regelinterpretationen unnötigen Ärger streuen – wie sie im Meisterschaftsbetrieb leider fast Wochenende für Wochenende passieren. Mit ein Grund, weshalb der TV Thalwil auf schnellstem Weg zurück in die 2. Liga möchten. Und so nahm das Spiel seinen Lauf, bis zur 52. Minute konnten die Gastgeber mithalten, dann schlichen sich wohl geschuldet der Müdigkeit ein, zwei unglückliche Abschlüsse ein und schon hatte der TV Uster von welchem die Red Dragons eigentlich sind, das Blatt gewendet. Die offene Deckung halt nichts mehr, der Favorit siegte 28:31 und zieht nicht unverdient ins Final-Four_Turnier ein. Die Thalwiler bedankten sich beim Publikum – stolz und dennoch enttäuscht über die Niederlage. Die Köpfe hängen lassen müssen die Spieler nicht, von überall her wurde ihnen eine tolle Teamleistung attestiert. Und wie sagte eine Zuschauerin doch so treffend: das war definitiv spannender und attraktiver wie jeder Dienstagskrimi !
Gegen die Red Dragons Uster spielten: Chrigi Cidecian (10 Paraden), Max Dubach (3); Liam Krause (5/1), Laurin Franck (7), Leo Scherrer (3), Jaro Fäh (1), Fisnik Sopaj (1), Fabian Schmidlin (3), Enea Todeschini (2), Gjon Quni (4), Kevin Niedermann, Nic Amstutz (2), Lirim Sopaj, Jean-Claude Sigg (verletzt)
Torfolge: 1:1 (5’), 6:5 (10’), 7:7 (15’), 10:8 (20’), 12:8 (25’), 17:15 (35’), 20:18 (40’), 21:22 (45’), 24:23 (50’), 25:27 (55’)
Zuschauer: 100
Nun haben die Thalwiler Pause, nehmen erst Ende Januar den Meisterschaftsbetrieb wieder auf. Der verlustpunkte lose Leader aus der 3. Liga will die Pause nutzen, um wieder etwas am Formaufbau zu arbeiten und damit bereit zu sein, für die kommenden vier Handballmonate.
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