Hirschfeld – Unbekannter Bekannter

Das Renomée des Schauspielhauses Zürich beruht auf Künstlern im Exil während der Nazizeit, wie Brecht und Giehse. Es wurde zu einem Zentrum des kulturellen Widerstands gegen den Faschismus in Europa. Nach dem Krieg etablierte sich das Theater mit Frisch und Dürrenmatt und modernen amerikanischen Autoren. Vergessen ging, dass dies einem deutschen Juden zu verdanken ist: Kurt Hirschfeld.
Der Film arbeitet ein wichtiges Kapitel Zürcher und Schweizer Geschichte auf: «Es hat mich immer gestört, dass ich nicht verstand, auf welchem Boden ich hier stehe. Auf wessen Schultern auch. Die Schweiz versteht sich ja gerne als ahistorischen Raum inmitten des Weltgeschehens. Das habe ich nie akzeptiert.» (Samir)
Der Film ist die erste gemeinsame Arbeit der miteinander verheirateten Filmemacher, (90’, 2026)
In Anwesenheit der Regisseurin und des Regisseurs, mit anschliessendem Gespräch.
Moderation: Theo Stich.
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