Rudern in Irland
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Der Aufruf traf mich auf einer Wandertour: Wegen einer kurzfristigen Absage sei bei den Reiselustigen aus den Ruderclubs Erlenbach und Stäfa ein Rollsitz für eine Rudertour in Irland frei. Kurzer Check meinerseits im Kalender und ich sagte «Ja», das Datum passte perfekt.
Sicher ein Wagnis, mit Unbekannten eine Woche in engem Rahmen zu verbringen, aber, so dachte ich, Ruderer sind Ruderer und so war es dann auch: Ich wurde bestens aufgenommen schon auf dem Flug nach Dublin.
Das Konzept der Ruderreise: Wir waren eine Woche stationiert im «Waterside Guesthouse» in Graiguenamanagh (ich kann’s auch erst nach zwei Guinness aussprechen), sehr schön gelegen am River Barrow, von wo wir die Touren unternahmen. Jeden Tag auf einem anderen Fluss, neuer Start- und Zielort. Z.T. recht spannend auf eng gewundenen Flüsschen, der Natur sehr nahe (einmal auch zu nahe, bin am Steuer in einer scharfen Kurve im Gebüsch gelandet), und dann wieder gemütlich, breit und praktisch immer ohne jeglichen Kulturlärm. Stets begleitet von den Locals, entweder auf dem Velo oder mit einem Beiboot. Aber auch den Tiden ausgesetzt, was uns am letzten Tag dann die Bekanntschaft mit einer Sandbank bescherte, von der wir uns aber einfach ruckelnd wieder lösen konnten. Die zurückgelegten Kilometer der Ausflüge waren überschaubar und praktisch immer mit dem Strom, der uns auch recht Schub gab.
Wer sich ein Bild machen möchte, kann sich hier ein paar Fotos angucken: Album Irland 2025
Eine Woche genüssliches Rudern und Bekanntschaften erweitert – alles in allem eine herrliche Woche! Und wer weiss, vielleicht wäre das auch mal etwas für den Seeclub … .
Urs Jäggi
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