7. Skiwochenende im Hoch-Ybrig 2000
Patrick Treichler
Bereits zum 7. Mal in Folge trafen sich der Turnverein und die grosse Jugendriege zum Ski-Weekend auf dem Hoch-Ybrig. Die Anzahl der teilnehmenden Turnerinnen und Turner musste diesmal auf ca. 30 Personen reduziert werden, da man leider nicht die ganze Unterkunft im Restaurant „Bärghus“ für sich in Beschlag nehmen konnte. Natürlich war man auch gespannt, was Petrus mit dem Wetter vor hatte. So machte man sich bei bedecktem Himmel auf, zum Schulhaus Samstagern, wo das Postauto von Rolf Lüscher um 07.30 Uhr abfahren sollte.
Als die Schneehungrigen des TVS bei der Talstation ankamen, waren die Parkplätze rundherum fast leer. Dies deutete daraufhin, dass man nicht mit sehr vielen Leuten rechnen musste.
Lachen, Schnupfen usw.
Die Jungen konnten es kaum erwarten, mit dem „Snöbi“ den Hang hinunter zu kurven. Die Älteren nahmen es jedoch lieber gemütlich, traf man sich doch spätestens nach zwei bis drei Abfahrten zum ersten Mal bei Kaffee und Gipfeli. Auf dem Spirstock, wo man sich zum Mittagessen traf, blies einem ein heftiger Wind um die Ohren, und es fing doch tatsächlich auch noch zu schneien an. Der Nachmittag wurde sehr individuell gestaltet. Die einen waren auf der Piste, und wieder andere sassen im „Stäfel“, lachten, schnupften und stressten die Servierdüse. Um 18.30 Uhr gab es das Nachtessen, wie alle Jahre: Spaghetti Bolognese mit Salat und einem Dessert. Die einen spühlten mit Mineral die anderen mit Rosé.
Um die Nachtruhe brauchte man sich keine Sorgen zu machen, dachte man. Vor allem diese eine Person, die in ihrem doch eher hilflosen Zustand zu später Stunde noch für Aufsehen sorgen wollte.
Ob es wohl an der roten Nase lag?
Das Wetter wurde wärmer und feuchter
Am Sonntag war um 07.00 Uhr Tag wache. Man hörte es zum Teil schon die halbe Nacht, das Plätschern, das von draussen kam. Tatsächlich, es regnete!
Nachdem Morgenessen verwandelten sich die Regentropfen in Schneeflocken und man wagte sich schliesslich doch noch auf die Pisten. Aber nicht für lange. Oben blies der Wind so heftig, dass man bei solch starkem Schneetreiben nicht lange auf den Brettern stand. So war es kaum verwunderlich, dass der Sonntag schon nach der ersten Fahrt zum Après-Skitag erklärt wurde.
Das Wetter spielte für einmal nicht mit. Aber das Wichtigste war, dass alle gut gelaunt waren, Spass hatten und alle unfallfrei zwei schön-verschneite Tage erleben konnten. Das nächste Ski-Weekend kommt bestimmt, und die Sonne auch.







