Standardmässige Radioaktivitätsmessflüge vom 15. bis 18. Juni 2 …
Die Nationale Alarmzentrale (NAZ) des Bundesamts für Bevölkerungsschutz (BABS) führt jedes Jahr aeroradiometrische Messflüge zur Erfassung der Radioaktivität aus der Luft durch. Diese Flüge dienen einerseits der Gewinnung von Referenzdaten, andererseits der Sicherstellung der Einsatzbereitschaft des Aeroradiometrie-Teams und seiner Ausrüstung.
Für die aeroradiometrische Erfassung fliegt ein Super-Puma-Helikopter der Schweizer Luftwaffe, ausgerüstet mit einem speziellen Messsystem, in rund 90 Metern Höhe mehrfach in parallelen Bahnen über das definierte Gebiet. Um die Lärmbelastung für die Bevölkerung möglichst gering zu halten, wird zwischen 12:00 und 13:30 Uhr eine Flugpause eingelegt. Die Einsätze finden frühestens ab 08:00 Uhr und spätestens bis 17:00 Uhr statt.
Am 15. Juni wird ein Gebiet um das Gotthardmassiv vermessen. Es folgen am 16. Juni Messungen in der Region rund um den Zugersee, Baar, Wädenswil und Einsiedeln. Im Rahmen des Standardmessprogramms im Auftrag des Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorats ENSI werden am 17. Juni routinemässige Messflüge in der Umgebung der Kernkraftwerke Beznau (AG) und Leibstadt (AG), des Zwilag und des Paul Scherrer Instituts PSI durchgeführt. Den Abschluss bilden am 18. Juni Messflüge zwischen Schiers und Küblis sowie in zwei kleinen Gebieten: eines zwischen Kreuzlingen und Weinfelden sowie eines bei Rotbergegg.
Die Messflüge finden aus Sicherheitsgründen nur bei guten Wetterbedingungen statt. Allfällige Anpassungen des Flugplans werden auf der NAZ-Website (Nationale Alarmzentrale) publiziert.





