Mehr Schoko- als Feldhasen
In den 1960er Jahren konnten teils rund 60 Feldhasen pro Quadratkilometer gezählt werden, 2020 waren es lediglich noch etwas mehr als 2 Individuen auf derselben Fläche. Der Feldhase ist auf offene, strukturreiche Agrarlandschaften mit ausreichend Hecken, Feldgehölzen, Brachen und anderen Rückzugsräumen angewiesen. Solche Landschaften sind äusserst selten geworden. BirdLife Schweiz setzt sich für eine Agrarpolitik ein, welche die Biodiversität fördert. Zudem realisieren wir konkrete Artenförderprojekte. Zielarten solcher Projekte sind u. a. Feldlerche, Dorngrasmücke oder der Kiebitz. Von den Massnahmen profitieren lokal eben auch der Feldhase, Schwarzkehlchen und viele weitere Arten. Mehr zur Artenförderung im Kulturland.






