20er in 50-Euro-Scheine wechseln? Geht nicht, sagt UBS
Die UBS hat 104 Milliarden Wert an der Börse. Das ist halb so viel, wie die litauische Revolut anstrebt.
Die hat einen Bruchteil der Bilanz- und Personal-Grösse der Schweizer. How comes?
Vielleicht wegen des Services. Ein Kunde erhielt diese Woche am Bancomat der UBS Adliswil viele 20er-Euro-Scheine ausgespuckt.
Der Automat hatte gerade keine grösseren. Der Kunde suchte darauf Hilfe am Schalter.
„Sie könnten die Scheine beim zweiten Bancomaten wieder einzahlen und dann 50er in Euro abheben“, empfahl der Grossbank-Berater.
Der Kursverlust wäre garantiert.
Oder, so der UBS-Mann: Gehen Sie doch nach Thalwil. Dort haben wir 50er-Euro-Scheine vorrätig.
Keine andere Lösung?
Nein. Er habe zwar einen Schlüssel für den Bancomaten, führte der UBS-Mitarbeiter aus, und er wisse auch, wie man dort die Scheine platziere.
Aber dass er jetzt selber Hand anlegen würde, das komme nicht in Frage.
So sorry.
Der Kunde sah in der Nähe eine Filiale der Bank Thalwil. „Die Bankwerker“, nennen sich die Leute des Zürchder Mini-Geldhauses.
Bis um 12.30 Uhr haben sie ihren „Laden“ in der Thalwiler Nachbarsgemeinde Adliswil geöffnet, eine halbe Stunde über die heilige Lunchzeit hinaus – für die Workers.
Und, oh Wunder: Der Wechsel klappte.
„In fünf Minuten hielt ich glänzende Euro-Grossscheine in der Hand“, schildert der Kunde nach seinem Erlebnis im schattigen Sihltal.
„Der junge Mann am Schalter meinte frohlockend: ‚Uns spielt es keine Rolle, was für Noten im Tresor liegen. Die Summe muss einfach übereinstimmen.’“
Statt beim Service zuzulegen, haut die UBS-Spitze auf die Regulierungspauke. Sie stemmt sich gegen jede Kapital-Milliarde, die Bern für die nächste Grosskrise verlangt.
Support erhält sie von der Banken-Gewerkschaft, die sich um die Gesundheit der Mitarbeiter sorgt.
„Eine zusätzliche Belastung des Personals muss daher zwingend vermieden werden.
„Was in der bisherigen Diskussion zur Bankenregulierung nicht beachtet wird, ist die Rolle und die Gesundheit des Personals für die Stabilität des Bankensystems“, schrieb der Bank-Personalverband gestern zur Verschärfung des Bundesrats.
„Bankgeschäfte sind und bleiben ein People Business. Ausgeruhte, gewissenhafte und treue Angestellte verhindern Fehler und Krisen.“
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