Tage des offenen Stollens: Einmalige Gelegenheit im Zimmerberg
Der Bau des Hochwasser-Entlastungsstollens Sihl–Zürichsee schreitet voran. Bevor das Jahrhundertbauwerk ab 2026 die Stadt Zürich und das untere Sihltal zuverlässig vor Überschwemmungen schützt, erhalten die Menschen in der Region eine einmalige Gelegenheit: Am 23. und 24. August 2025 kann die Bevölkerung den fertiggestellten Stollen von innen erleben.
Ein Blick ins Innere des Stollens
Die Stollenröhre misst 6,6 Meter im Durchmesser und erstreckt sich auf einer Länge von zwei Kilometern vom Sihlufer in Langnau am Albis bis nach Thalwil an den Zürichsee. Wer mitwandert, erlebt eine eindrückliche 30-minütige Tour mitten durch den Zimmerberg – von der Sihl bis zum See. Danach bringen Gratisbusse die Besucherinnen und Besucher zurück nach Langnau-Gattikon oder Thalwil.
Grosse Nachfrage – Tickets bereits vergeben
Die Gratis-Tickets für die Stollenwanderung waren innert Kürze vergriffen. Spontane Besuche sind jedoch weiterhin möglich: Eine begrenzte Anzahl Plätze wird direkt vor Ort vergeben. Besucherinnen und Besucher müssen aber mit Wartezeiten rechnen – ein Besuch lohnt sich dennoch, auch ohne Wanderung.
Rahmenprogramm mit Attraktionen
Auf dem Veranstaltungsgelände an der Sihltalstrasse 131 in Langnau am Albis wartet ein vielfältiges Programm:
- Kulinarische Stände mit Spezialitäten aus aller Welt
- Unterhaltung mit Konzerten, Karussell und Schiessbude
- Ausstellung mit Wissenswertem rund um den Stollenbau
- Projektfilm und Infowände, die den Hochwasserschutz verständlich erklären
Praktische Hinweise
- Datum: Samstag, 23. August 2025 (8.30–20.00 Uhr) & Sonntag, 24. August 2025 (8.30–17.00 Uhr)
- Ort: Veranstaltungsgelände, Sihltalstrasse 131, Langnau am Albis
- Anreise: Es stehen keine Parkplätze zur Verfügung. Bitte reisen Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Velo an. Gratis-Shuttlebusse verkehren zwischen Bahnhof Langnau-Gattikon, dem Stolleneingang und dem Bahnhof Thalwil.
Ein Erlebnis, das es so nie wieder geben wird
Nach diesen Tagen bleibt der Stollen der Öffentlichkeit verschlossen. Wer also schon immer einmal „unter dem Zimmerberg“ zu Fuss unterwegs sein wollte, sollte sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen.







