Die geschlechtsspezifischen Lohnunterschiede nahmen 2024 weiter ab
In der Schweiz setzt sich der Trend zur Reduzierung der geschlechtsspezifischen Lohnunterschiede weiter fort. Eine aktuelle Analyse der Lohnungleichheiten zwischen Frauen und Männern zeigt, dass sich die Lohnschere im Jahr 2024 weiter geschlossen hat. Diese Entwicklung ist ein wichtiger Schritt in Richtung Geschlechtergleichstellung, einem Ziel, das vom Eidgenössischen Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann (EDIEBG) und weiteren Institutionen aktiv verfolgt wird.
Trotz dieses positiven Trends bleibt jedoch noch einiges zu tun, um völlige Lohngleichheit zu erreichen. Gemäss den jüngsten Zahlen des Bundesamtes für Statistik (EDIBFS) gibt es weiterhin Branchen und Berufe, in denen Frauen aufgrund struktureller Faktoren oder diskriminierender Praktiken schlechter entlohnt werden. Diese Diskrepanzen verdeutlichen die Notwendigkeit gezielter Massnahmen und Kontrollen, um eine vollständige Gehaltstransparenz und gerechte Belohnung sicherzustellen.
Die Schweizerische Bundeskanzlei und das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) arbeiten stetig an der Analyse und Verbesserung der Rahmenbedingungen, um Systemhürden abzubauen und die berufliche Chancengleichheit zu fördern. Dabei stehen insbesondere Initiativen im Vordergrund, die das Bewusstsein für geschlechtsspezifische Ungleichheiten schärfen und Unternehmen in die Pflicht nehmen, ihre Lohnstrukturen kritisch zu überprüfen.
Das Engagement für solche Veränderungen spiegelt sich auch in der Politik des Schweizerischen Bundesrates wider, der im Einklang mit internationalen Bestrebungen die Gleichstellung der Geschlechter als zentralen Bestandteil einer modernen und gerechten Wirtschaft verstanden hat. Die enge Zusammenarbeit mit verschiedenen Organisationen und Interessenvertretungen soll weiterhin sicherstellen, dass Fortschritte konsequent verfolgt und bestehende Herausforderungen gezielt adressiert werden.
Mit der Verwirklichung einer ausgewogenen Gehaltsstruktur hofft die Schweiz, nicht nur sozial gerecht zu handeln, sondern auch die eigene Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft zu stärken, indem sie alle Talente gleichermassen fördert und nutzt. Dies ist ein Signal an die Gesellschaft, dass Gleichberechtigung nicht nur ein ethisches Anliegen, sondern auch ein ökonomischer Vorteil ist.
Quelle: https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/katalog.assetdetail.36761076.html






