Polizeiarbeit beginnt, bevor etwas passiert

Donnerstagnachmittag im grossen Saal des Pfarreizentrum in Horgen – nach und nach treffen Seniorinnen und Senioren ein. Eingeladen hat Pro Senectute Horgen und Hirzel. Gespannt hören die Besucherinnen und Besucher dem Referat von Silvia Kammerer, Präventionsfachfrau der Kantonspolizei Zürich, zu. Darin zeigt die Spezialistin anschaulich anhand von Videoaufnahmen wie Taschendiebe aus dem Einkaufswagen oder nach dem Bargeldbezug am Geldautomaten an ihre Beute gelangen. Beim Telefonbetrug spielt sie eine Aufzeichnung eines betrügerischen Anrufs ab. Als die Zuhörerinnen und Zuhörer feststellten, dass der Betrüger aktzentfreies Schweizerdeutsch spricht, geht ein Raunen durch den Saal. Bereits bekannte Verhaltensempfehlungen ergänzt die Präventionsfachfrau mit wertvollen Tipps.
Jährlich führt die Kantonspolizei bei Seniorenvereinigungen, Hauseigentümervereinigungen, Fach- und Branchenverbänden oder anderen Vereinen Präventionsreferate zu den unterschiedlichsten Themen durch. Neben dem Referat zum Thema Telefonbetrug, welches sich tendenziell an ältere Personen richtet, ergänzen Referate zu Einbruchschutz, Online-Anlagebetrug, allgemeiner Kriminalität oder zum Verhalten im Internet das Angebot.
Die Referate sind Teil der bewährten polizeilichen Präventionsarbeit. Damit leistet die Kantonspolizei Zürich einen Beitrag zur Verhinderung von Straftaten, indem sie Aufklärungsarbeit betreibt und Wissen über das Vorgehen von Kriminellen vermittelt.
Die präventive Polizeiarbeit ist in der heutigen dynamischen und hochdigitalisierten Welt die effiziente und unverzichtbare Ergänzung zur Ermittlungstätigkeit.
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