Inklusions-Check in Horgen: Gemeinsam Barrieren erkennen und abbau …
Inklusion beginnt dort, wo Menschen einander zuhören, Erfahrungen teilen und gemeinsam nach Lösungen suchen. Beim Runden Tisch im Baumgärtlihof wurde deutlich: Horgen ist bereits auf dem Weg – und jeder Beitrag hilft, Barrieren im Alltag sichtbarer zu machen und Schritt für Schritt abzubauen.
Am Dienstag, 2. Juni 2026, fand im Senioren Begegnungszentrum Baumgärtlihof der Runde Tisch im Rahmen des Inklusions-Checks der Gemeinde Horgen statt. Menschen mit und ohne Behinderung, Fachpersonen, Angehörige, Interessierte sowie Vertreterinnen und Vertreter der Gemeindeverwaltung kamen zusammen, um über Barrierefreiheit, Teilhabe und den Alltag in Horgen zu sprechen.
Im Zentrum des Abends stand eine einfache, aber wichtige Frage: Was funktioniert in Horgen bereits gut – und wo begegnen Menschen im Alltag noch Hindernissen? Begleitet wurde der Anlass von Sensability. Nach einer Auffangzeit mit Getränken und Snacks starteten die Teilnehmenden in zwei Gesprächsrunden. Dazwischen blieb bei einer Pause mit Sandwiches Zeit für persönlichen Austausch und Begegnungen.
In Gruppen diskutierten die Teilnehmenden verschiedene Lebensbereiche: Freizeit, Kultur und Sport, Dienstleistungen, öffentliche Gebäude, öffentlicher Verkehr sowie die Kommunikation der Gemeinde. Dabei ging es nicht um abstrakte Konzepte, sondern um konkrete Erfahrungen aus dem Alltag. Die Rückmeldungen, Beobachtungen und Ideen wurden direkt auf Whiteboards festgehalten.
Gerade dieser direkte Austausch machte den Abend besonders wertvoll. Wenn Menschen erzählen, wo sie sich willkommen fühlen, wo sie Unterstützung erleben oder wo sie auf Barrieren stossen, wird sichtbar, was Inklusion im Alltag bedeutet. Es geht um Zugänge, um verständliche Informationen, um Begegnungen auf Augenhöhe – und letztlich darum, dass alle Menschen möglichst selbstbestimmt am Leben in Horgen teilhaben können.
Die Atmosphäre war offen, konstruktiv und sehr engagiert. Besonders wertvoll war der Austausch zwischen Betroffenen, Fachpersonen und der Verwaltung. Ebenfalls am Anlass teilgenommen hat Silvia Hunziker Rübel, Gemeinderätin und Vorsteherin Gesellschaft.
Der Runde Tisch ist ein wichtiger Bestandteil des Inklusions-Checks. Die gesammelten Rückmeldungen fliessen nun in die weitere Auswertung ein. Der Bericht von Sensability wird Mitte Juli erwartet und der Gemeinde zugestellt. Daraus sollen konkrete Hinweise und Empfehlungen entstehen, wie Horgen die Zugänglichkeit, Verständlichkeit und Teilhabe weiter verbessern kann.
Auch die Interessensgemeinschaft barrierefreies Horgen spielt dabei eine wichtige Rolle. Sie bringt Vertretende von Behindertenorganisationen, Betroffene und die Gemeinde zusammen und trägt dazu bei, Anliegen rund um Barrierefreiheit und Inklusion langfristig sichtbar zu machen.
Die Gemeinde Horgen dankt allen Teilnehmenden herzlich für ihre Offenheit, ihre Erfahrungen und ihr Engagement. Der Anlass hat gezeigt: Inklusion ist eine gemeinsame Aufgabe. Sie gelingt dann, wenn wir zuhören, hinschauen und bereit sind, Veränderungen anzupacken – Schritt für Schritt, aber mit einem klaren Ziel: ein Horgen, in dem möglichst alle Menschen selbstverständlich dazugehören.

Page 2
Veranstalten Sie in nächster Zeit einen Event in Horgen?
Im Veranstaltungskalender der Gemeinde Horgen können Sie Ihre öffentlichen Anlässe eintragen und so einer breiten Bevölkerung zugänglich machen.
Willkommen sind Veranstaltungen, die einen Mehrwert für die Bevölkerung bieten. Etwa kulturelle, sportliche, gesellschaftliche oder informative Anlässe. Bitte beachten Sie, dass reine Werbeveranstaltungen nicht veröffentlicht werden.
Ob Konzert, Fest, Vortrag oder Sportanlass – zeigen Sie, was in Horgen läuft und tragen Sie Ihren Event im Veranstaltungskalender ein. So profitieren Veranstaltende und Bevölkerung gleichermassen.
Inklusions-Check in Horgen: Gemeinsam Barrieren erkennen und abbauen – Gemeinde HorgenQuelle: Zum Original-Inhalt



