FC Adliswil – Matchbericht Cup FC Stäfa 1 – FCA1

Cupout im Elmeterschiessen
Nachdem Adliswil den Ausgleich in der 96. Minute per Penalty hinnehmen musste, blieb ihnen das Glück im Elfmeterschiessen verwehrt und scheiden aus dem Cup aus.
Nachdem Adliswil den Ausgleich in der 96. Minute per Penalty hinnehmen musste, blieb ihnen das Glück im Elfmeterschiessen verwehrt und scheiden aus dem Cup aus.
Bei beiden Teams war nichts mit anfänglichem Abtasten, es ging gleich flott los im Regional Cup 1/8-Final. Adliswil tauchte mit Malacrida schon in der zweiten Minute vor dem gegnerischen Tor auf, sein Abschlussversuch wurde aber im letzten Moment noch geblockt. Auch das Heimteam meldete sich umgehend an, der Schuss in der dritten Minute ging aber zu hoch. In der Folge hatte Adliswil etwas mehr vom Spiel. Dem Führungstreffer am nächsten kam Eid, der sein Flachschuss von Heimkeeper Fanzun noch pariert sah. Danach war es Malacrida, der zweimal an Fanzun scheiterte. Stäfa tauchte erst in der 25. Minute das nächste Mal gefährlich vor Galati auf, als eine Flanke von links ein Stürmer knapp verpasste. Nach einer halben Stunde war wieder Adliswil dran, Eids Schuss aus der Distanz wurde aber wieder von Fanzun vereitelt. Kurz vor der Pause hatte das Heimteam mit einem Schuss aus 20m die letzte Gelegenheit in der ersten Hälfte.
Nach dem wärmenden Tee konnte Adliswil in der 49. Minute jubeln, als der Weitschuss von Mehmeti unhaltbar für Fanzun vom eigenen Verteidiger ins Tor abgelenkt wurde. In der Folge fiel der Spielrhythmus dem holprigen Rasen auf dem Frohberg zum Opfer. Stäfa versuchte natürlich, den Ausgleich zu erzielen, blieb aber entweder an der Adliswiler Defensive hängen oder die Zuspiele gerieten ungenau. Aber auch Adliswil kämpfte mit Unpräzisionen, gute Chancen blieben länger aus. In der 78. Minute konnte sich Malacrida wieder mal in Szenen setzen, sein Schuss wurde aber aus dem Kreuz gefischt. Bereits in der Nachspielzeit angelangt, wurde es hektisch. Zunächst konnte Stäfa einen Freistoss von ihrer rechten Seite ausführen, nach einem unnötigen Revanchefoul von Özkiliç. Der Ball wurde scharf in den Adliswiler Strafraum geflankt, wo er eine ausgefahrene Hand trifft. Schiedsrichter Pfister zeigte sofort auf den Penaltypunkt. Die Adliswiler reklamierten vehement beim Schiedsrichter und den Assistenten, dass das Handspiel nicht von einem Sihltaler verübt worden sei. Die Unparteiischen blieben bei ihrem Entscheid und Stäfa nutzte die Gelegenheit zum 1:1. Die Gästebank tobte, worauf Trainer Buqaj zum zweiten Mal verwarnt wurde und die gelb-rote Karte sah. Das Spiel war aber noch nicht zu Ende. Adliswil lancierte einen letzten Angriff über rechts. Die Flanke konnte nicht geklärt werden, worauf der Ball beim eingewechselten Mabiongo landete und der mit viel Kraft aus kurzer Distanz nur den Pfosten traf. Wenige Sekunden später war die Partie aus, es ging direkt ins Elfmeterschiessen. Adliswil hatte gute Erfahrungen gemacht in der Cuprunde zuvor in Wiedikon, als sie alle Versuche versenkten. Auch diesmal begannen die Schützen sicher. In der vierten Runde trat Oberholzer an und scheiterte an Fanzun. Stäfa vollendete eiskalt und jubelte über das Weiterkommen in den ¼-Final.
Adliswil muss sich vorwerfen lassen, den Sack in der 2. Halbzeit nicht zu gemacht und mit unnötigen Fouls sich in diese Situation manövriert zu haben.
Regional Cup Aktive Herren – 1/8-Final
FC Stäfa 1895 1 (2.) – FC Adliswil 1 (2.) 6:5 n.E. (0:0, 1:1)
Mi. 12.11.2025, 20:15 Uhr; Frohberg, Stäfa
Schiedsrichter: Manuel Pfister; Leonardo Patkovic, Jaser Limani
Tore: 49’ Mehmeti 0:1 90’+6’ 1:1 (P)
Bemerkungen: 90’+6’ gelb-rot Trainer Adliswil, Buqaj; 90’+8’ Pfostenschuss Adliswil, Mabiongo
Adliswil: Galati; Moser (85’ Lymperopoulos), Özkiliç, Duarte (69’ Mabiongo), De Nitti (78’ Kobba); Eid, Mehmeti (78’ Ajredini), Sousa, Gashi, Oberholzer (C); Malacrida
Stäfa: Fanzun; Pfammatter, Berger, Reichling, Widmer; Lederer, Revel, Kohler (C); Saethre, Rasonyi, Schmitt
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