Seeclub Richterswil – Tag der offenen Tür am 11. April 2026
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Der Seeclub Richterswil, SCR, ist heute ein besonders lebendiger Treffpunkt. Am Tag der offenen Tür lädt der Ruderclub jeweils alle Interessierten ein, den Club und den Rudersport unverbindlich kennenzulernen. Man kann sich hier auf dem Ergometer mit dem Bewegungsablauf vertraut machen, mit erfahrenen Clubmitgliedern mit aufs Wasser gehen oder sich bei Kaffee und Kuchen die Pläne für das neue Clubhaus erklären lassen. Viele Interessierte haben sich eingefunden.
Oliver Schutte, CTC-Coach im SCR und sein Team haben alle Hände voll zu tun mit Erzählen, Erklären und Vorzeigen. Trotzdem findet Oliver Zeit, ein paar Fragen des SCR_Kommunikationsteams zu beantworten.
Oliver – was ist das Ziel des Tags der offenen Tür im SCR?
Oliver: Das Ziel ist es, die Leute für den Rudersport zu gewinnen. Überhaupt den SCR bekannt zu machen. Aber natürlich ist das Hauptziel, dass wir zuerst einmal Teilnehmer für die Anfängerkurse finden. Und dann auch Clubmitglieder.
Wie sieht es denn aktuell mit den Mitgliederzahlen aus?
Oliver: Sie haben in den letzten Jahren zugenommen.
Und ein anderer Aspekt ist jetzt natürlich auch das Ruderzentrum, dass die Leute das Projekt kennenlernen. Mehrere Besucher haben heute gesagt, sie würden auch noch etwas spenden. Das ist natürlich cool!
Wie sieht es denn mit den Kapazitäten und der Infrastruktur aus? Reichen sie für zusätzliche Mitglieder aus?
Oliver: Ich bin der Meinung, ja. Ansonsten müsste man sich allenfalls anders organisieren. Bis heute können wir ohne ein Reservationssystem auskommen – aber zur Not müsste man ein solches für gewisse Zeiten einführen. Es gibt Tageszeiten, da wollen alle rudern. Aber zu 95 Prozent des Tages ist das Bootshaus nicht ausgelastet. Der limitierende Faktor ist höchstens die Verfügbarkeit von Trainerinnen und Trainern für die Anfängerkurse. Wir haben zwar viele neue Assistenztrainer gewinnen können – an dieser Stelle ein herzlicher Dank an sie. Jedoch hätten wir z. B. diesen Frühling den Anfängerkurs von der Nachfrage her wahrscheinlich doppelt führen können – dafür haben wir aber nicht genügend Trainerkapazitäten. Und anschliessend müssen diese neuen Ruderinnen und Ruderer ja dann auch in die normalen Trainings integriert werden.
Oliver – noch zu Deiner Funktion. Was ist ein CTC-Coach?
Oliver: Als CTC-Coach leite ich in der Gruppe Fitnesssport, deren Leiterin Manuela Roth ist, die Coaches. Also wir haben das Coach-to-Coach-Prinzip. Niemand soll ein Training allein machen müssen. Wir lernen voneinander und können die Aufgaben auf viele Schultern verteilen.
Zurück zum Tag der offenen Tür: Bist du zufrieden mit dem heutigen Tag?
Oliver: Ja sehr. wir hatten natürlich Glück mit dem Wetter. Es war eine sehr gute Stimmung. Ich schätze, es waren über 30 Besucherinnen und Besucher. Vieles lief mit Mund-zu-Mund-Propaganda. Kolleginnen und Kollegen von Clubmitgliedern machten einen guten Teil der Besuchenden aus. Etwa zur Hälfte Erwachsene und zur Hälfte Jugendliche haben Interesse bekundet und sich in die Liste eingetragen. Wir freuen uns über neue Junioren. Das hat schon sehr gut gepasst.
Ab welchem Alter darf man denn im SCR rudern – kannst Du dazu noch etwas sagen?
Etwa ab 12 Jahren. Also meine Tochter, die ist 7, die hat mich auch schon gefragt, aber sie ist noch zu jung. Es braucht eine gewisse Grösse und Kraft. Etwas anderes, das gegen einen zu frühen Start spricht: Die ersten Regatten gibt es erst mit 13-14 Jahren. Und wenn du dann mit 9 oder so anfängst, dann kreuzt du einfach ein paar Jahre lang auf dem Wasser herum. Das kann langweilig sein und der/die Jugendliche hängt schon wieder ab, bevor es mit den Regatten überhaupt losgeht.
Jedoch können auch die Juniorinnen und Junioren einfach aus Spass rudern und müssen nicht zwingend regattieren – nicht?
Oliver: Ja, es gibt eine entsprechende Gruppe unter Arman, die nicht unbedingt Leistungssport betreiben will.
Gibt es noch etwas Abschliessendes zu sagen?
Oliver: Ja, ich möchte Danke sagen. Dem Trainer-Team, das mitgeholfen hat und dem Gastro-Team, das für die sensationelle Verpflegung gesorgt hat.
Für die AG Kommunikation
Gerda Maria Koch
Bilder: Lenny Conti/Fabio Messmer
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