Definitiv in der 3. Liga angekommen
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TV Thalwil – KTV Altdorf 2: 27:22 (14:10)
Nach den drei Auswärtssiegen gegen vermeintlich schwächere Gegner, bekamen es die Thalwiler Herren am ersten Oktoberwochenende zur Heimpremiere mit den Reserven des KTV Altdorf zu tun. Wie Thalwil, spielten auch die Urner in der vergangenen Saison noch in der 2. Liga. Dementsprechend sind sie wohl auch zum engeren Favoritenkreis der Gruppe zu zählen. Zudem wusste man im Lager des TVT auch nicht wirklich, wer effektiv gegenüber stehen wird.
Gleich zu Beginn liessen die Gastgeber aber keine Zweifel aufkommen, wer in diesem Spiel der Chef auf dem Platz ist. Mit engagierter Deckungsarbeit, viel Kampf und Bereitschaft einen Extrameter zu gehen, liess man dem Gegner in der ersten Viertelstunde praktisch keine Chance. Hinten bewies der erstmals eingesetzte Neuzugang Lukas Dech im Tor, welche Qualitäten er ins Spiel einbringen kann und verzückte die Zuschauer immer wieder mit tollen Paraden. Im Angriff haperte es noch etwas trotzdem fanden immer wieder Bälle den Weg ins Urner-Tor. Die 7:1 Führung nach einem Viertel der Spielzeit hätte mit etwas mehr Abschlussglück definitiv höher ausfallen können. Das Timeout von Altdorf zu diesem Zeitpunkt brach den Thalwiler Spielfluss, wodurch die, mit nur zwei Ersatzspielern angetretenen, Urner besser ins Spiel fanden und bis kurz vor der Pause wieder auf drei Tore an den TVT herankamen.
Die Botschaft in der Kabine war klar: weiterhin konsequent decken und vermehrt aufs Gaspedal drücken, um die knapp besetzte gegnerische Mannschaft müde zu laufen. Das versuchten die Grünweissen dann ab der ersten Minute in Durchgang Zwei und setzten sich sogleich auch wieder etwas ab. Der Vorsprung pendelte sich in der Folge bei fünf bis sechs Toren ein. Die Luft ging dem Gegner bis zum Schluss nicht aus – die kämpferische Leistung der Urner war bemerkenswert. Am verdienten Sieg der Thalwiler konnten sie dennoch nicht rütteln – es wäre ein leichtes gewesen, im vierten Spiel den nächsten Kantersieg einzufahren – aber in den letzten zehn Minuten versuchten die Thalwiler zu oft Dinge, welche vielleicht mal im Training funktionieren, im Spiel aber dann eben doch nicht. So «verlor» man die letzten zehn Minuten mit 2:4. Auffällig während des ganzen Spiels war die Spiellaune von Linksaussen JC Sigg, welcher nach dem «Elfer» letzte Woche diesen gleich nochmal wiederholt hat und nun die Torschützenliste der Gruppe anführt.
Der Sieg ist verdient und sorgt für ein gutes Gefühl für die letzte Aufgabe vor der Chilbi-Pause gegen die blauen Schwänli aus Schwamendingen.
Gegen Altdorf spielten: Lukas Dech (20 Paraden), Max Dubach (nicht eingesetzt); Liam Krause (6), Sean Krause (3 / davon 1 Pen), Laurin Franck (3), Gjon Quni (2), Fisnik «Fisch» Sopaj, Jean-Claude Sigg (11), Lirim Sopaj, Sven Fuchs, Ryan Henderson (1), Mauro Wehrli (1), Vladimir Popovic, Pavo Maric
Spielfilm: 2:0 (5. Min), 3:0 (10.), 7:1 (15.), 10:5 (20.), 11:8 (25.), 16:13 (35.), 19:14 (40.), 21:15 (45.), 25:18 (50.), 26:19 (55.)
Zeitstrafen: Thalwil 1 x 2 Minuten, Altdorf 1 x 2 Minuten
Siebenmeter: je 2
Bemerkenswert war auch die Leistung des Schiedsrichters. Beide Seiten zeigten sich nach dem Spiel von dessen Leistung angetan und waren voll des Lobes. Endlich ein Spielleiter, der nicht jede Kleinigkeit abpfiff und die Mannschaften spielen liess. So was wünschten sich die Spieler öfter – vor allem auch, weil die Partie vermutlich eben auch deshalb äusserst fair geführt wurde. Am kommenden Samstag sind, wie schon erwähnt, die «blauen Schwänli Schwamendingen» (11.10./16.30 h) zu Gast. Es ist zu hoffen, dass die Tribüne etwas besser besetzt ist wie bei der Heimpremiere.
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