Perfekte Reaktion gegen einen ersatzgeschwächten Gegner
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Das erste Spiel nach einer ärgerlichen Niederlage ist immer etwas speziell. In diesem Fall hatten die Thalwiler Herren mit dem, geschwächt angetretenen, Gegner kein Erbarmen und zeigten eine starke Leistung.
TV Thalwil – HC Stammheim 35:16 (18:8)
Zum allerersten Mal stand man dem HC Stammheim gegenüber. In den bisherigen Saisonspielen, hauptsächlich gegen Teams aus den hinteren Tabellenregionen, konnten sich die Nordostschweizer ein gutes Punktepolster zulegen. Das schreckte die leicht Grippegeschwächten Aufsteiger aber nicht im Geringsten ab. Sie gingen konzentriert und vor allem konsequent ans Werk und arbeiteten sich richtiggehend in die Partie hinein. Schnell wurde deutlich, dass die Gäste mit der harten aber fairen Deckung der Grünweissen nicht gut umgehen können. Schon nach einem Viertel der Spielzeit lagen die Gastgeber mit 9:3 in Führung und der gegnerische Trainer sah sich bereits gezwungen seine Taktik umzustellen. Er spielte mit dem siebten Feldspieler und beorderte dafür seinen Torhüter auf die Bank. Dadurch konnte sich der gewohnt sichere Rückhalt der Seebuben, Lukas Dech, mit Würfen aufs leere gegnerische Tor auch zweimal in die Torschützenliste eintragen. Die Änderung brachte für den HCS nicht die gewünschte Verbesserung, im Gegenteil. Zur Pause lag der Gastgeber souverän in Führung. (18:8)
Das Hauptproblem der jungen TVT-Mannschaft sind zuletzt die ersten fünf bis zehn Minuten nach dem Seitenwechsel gewesen. Nicht aber am letzten Samstag. Die Mannschaft liess sich nicht mehr von ihrem Weg abbringen und konnte genau in dieser Phase das Spiel definitiv entscheiden. Man zog innert 10 Minuten auf 24:10 davon. Solidarisch in der Deckung und mit Spielwitz im Angriff gelangen ein paar sehenswerte Treffer. Alle im Angriff eingesetzten Spieler konnten sich auch in die Torschützenliste eintragen. Bemerkenswert auf Thalwiler Seite war die Leistung von Pavo Maric, welcher das Zepter in die Hand nahm und die Mannschaft während seiner Einsatzminuten souverän führte. Auch der zweite Thalwiler Torhüter Max Dubach bekam wieder etwas mehr Spielzeit und konnte sich mehrfach auszeichnen. Gemeinsam mit seinem Kollegen kommt er auf die schier unglaubliche Quote von 56% gehaltener Bälle. Es war spürbar, dass den Stammheimern drei der vier treffsichersten Spieler, welche im Durchschnitt zusammen 18 Tore pro Spiel erzielen, fehlten.
Gegen Stammheim spielten:
Lukas Dech (11 Paraden / 2 Tore), Max Dubach (14); Sean Krause (6 Tore / davon 4 Penalty), Liam Krause (7), Laurin Franck (4), Fisnik «Fisch» Sopaj (1), Pavo Maric (2), JC Sigg (6), Mauro Wehrli (1), Vladi Popovic (2), Jaro Fäh, Georgios Sofogiannis (2), Yannis Cadalbert (1), Keanu Merlo (1)
Spielfilm:
4:1 (5. Min), 5:2 (10.), 9:3 (15.), 12:5 (20.), 14:7 (25.),18:8 (30.), 22:9 (35.), 24:10 (40.), 27:12 (45.), 29:12 (50.), 32:13 (55.)
Zeitstrafen:
Thalwil 3 x 2 Minuten, Stammheim 2 x 2 Minuten
Siebenmeter:
beide 4 von 4 verwertet
Nun ist Chilbi-Pause in Thalwil. Die Mannschaft startet am letzten Oktobertag in Wetzikon (18 h Sporthalle Egg) mit ihrer Serie von vier Auswärtsspielen.
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