Schwarzer Tag für den Aufsteiger
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Nach dem gelungenen Saisonstart setzte es gegen die Reserven von Handball Stäfa eine ernüchternde Niederlage ab. In der Offensive kamen die Thalwiler nie, auch nur annähernd, an ihre Normalleistung heran.
Letztmals trafen die Thalwiler im Seederby in der Saison 24/25 auf die rechtsufrigen und konnten damals beide Spiele für sich entscheiden. Genutzt hat das bekanntlich nichts und man musste trotzdem den Gang zurück in die 3. Liga antreten. Am vergangenen Samstag war man im Lager des TVT überzeugt, dass gegen die gelbschwarzen durchaus wieder ein Sieg möglich ist. Ins Spiel gekommen sind die Gastgeber dann auch besser, lagen schnell 3:0 und nach zwischenzeitlichem Ausgleich nach 9 Minuten mit 6:4 in Führung. Einige Zeichen zeigten in die, aus Thalwiler Sicht, richtige Richtung. Das wars dann aber leider auch schon. In der Defensive ungewohnt nachlässig, musste man Stäfa nach 13 Minuten den Ausgleich und nach 15 Minuten den Führungstreffer zum 7:8 zugestehen. Diese Führung konnten die Gäste bis zum Schlusspfiff behaupten. Zwar konnte sich der Aufsteiger in der Abwehr bis zur Pause steigern und bei einem Pausenresultat von 10:11 konnte man mit der Abwehrleistung halbwegs zufrieden sein. Offensiv jedoch sind 10 Tore in einer Halbzeit viel zu wenig und es war auffällig, dass praktisch alle eingesetzten Feldspieler zur schwachen Ausbeute beitrugen. Den 10 Treffern standen 17 Fehlwürfe gegenüber. Trotzdem war die Stimmung in der Garderobe nicht schlecht und die Spieler motivierten sich gegenseitig in der zweiten Halbzeit eine normale Leistung abzuliefern.
Leider gelang das der Mannschaft nicht. Nicht dass die Torhüter von Handball Stäfa eine schwache Partie gespielt haben, es war aber auch nicht so, dass sie unbezwingbar gewesen sind. Die Würfe der Grünweissen waren ganz einfach zu schlecht, zu unplatziert und mit zu wenig Überzeugung ausgeführt. Der Rückstand pendelte sich bis zur 44. Minute bei drei Toren ein, dem TV Thalwil gelangen die entscheidenden und Resultat verändernden Aktionen nie. In der 45. Minute netzte der beste Torschütze auf dem Feld für Stäfa zum 15:20 ein. Das Spiel war damit entschieden, dem Gastgeber gelang keine Korrektur mehr. Denn auch die offensive Deckung, ab der 55 Minute, konnte das nicht mehr ändern.
Gegen die SG Stäfa / Meilen spielten:
Lukas Dech (14 Paraden), Max Dubach (4); Sean Krause (7 Tore / davon 1 Penalty), Liam Krause (2), Laurin Franck (4), Fisnik «Fisch» Sopaj, Pavo Maric, JC Sigg (5), Mauro Wehrli (1), Vladi Popovic (1), Sven Fuchs (2), Jaro Fäh, Georgios Sofogiannis, Yannis Cadalbert (nicht eingesetzt)
Spielfilm:
3:1 (5. Min), 6:4 (10.), 7:7 (15.), 8:10 (20.), 8:11 (25.), 12:14 (35.), 14:17 (40.), 15:20 (45.), 16:21 (50.), 19:25 (55.)
Zeitstrafen:
Thalwil 5 x 2 Minuten, SG Stäfa / Meilen 1 x 2 Minuten
Siebenmeter:
Thalwil 1 von 1 verwertet, SG Stäfa / Meilen 4 von 6 verwertet
Am Samstag ist mit dem HC Stammheim ein Gegner in Thalwil zu Gast, gegen den man noch gar nie gespielt hat. Die Partie wird um 16 Uhr angepfiffen.
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