Michele Pepe: Zurück in Thalwil – zurück in Grün-Weiss
Name: Michele Pepe
Geburtsdatum: 2. Februar 2000
Nationalität: Schweiz / Italien
Position: Aussenverteidiger
Starker Fuss: rechts
Trikotnummer: 27
Beim FC Thalwil: 2021/22 und wieder seit Sommer 2026
⚽ Bisherige Vereine
- FC Zürich Nachwuchs
- FC Dietikon
- FC Thalwil
- FC Dietikon
- SV Höngg
- FC Thalwil
⚡ Stop & Go mit Michele
Lieblingsessen:
Pasta
Lieblingsverein:
Juventus Turin
Fussballerisches Vorbild:
Dani Carvajal
Lieblingsmusik / Lieblingskünstler:
Spanische Musik / Bad Bunny
Ritual vor einem Spiel:
Meine Musik hören.
Lieblingstrikotnummer:
2 / 24
Bisheriges Karriere-Highlight:
Die Cupspiele mit dem FC Dietikon gegen den FC Aarau und mit dem FC Thalwil gegen den FC St. Gallen.
Schönster Moment im Fussball:
Zweimal der Aufstieg in die 1. Liga.
Schönste Erinnerung aus deiner Juniorenzeit:
2015: Der 1. Platz mit der U16 des FC Zürich bei einem internationalen Turnier in Ruggell.
Hobby neben dem Fussball:
Mit Freunden etwas trinken gehen oder Billard spielen.
Wenn du kein Fussballer wärst, wärst du …:
Wahrscheinlich in einer anderen Sportart aktiv. Ohne Sport würde mir definitiv etwas fehlen.
Michele Pepe in drei Worten:
Ehrgeizig, direkt und humorvoll.
Mit welchem Mitspieler würdest du gerne einmal für einen Tag die Rollen tauschen?
Nikola Marjanovic.
Lieber selbst ein entscheidendes Tor schiessen oder in der 90. Minute ein sicheres Gegentor verhindern?
Ein sicheres Gegentor verhindern … ich bin schliesslich ein Verteidiger. 😉
🎙️ Das grosse Interview
1. Michele, beginnen wir ganz am Anfang. Wie bist du zum Fussball gekommen und wann hast du gemerkt, dass Fussball für dich mehr als nur ein Hobby ist?
Als kleiner Junge durfte ich ein Probetraining beim FC Zürich absolvieren. Ich hatte danach das Glück, dort über mehrere Jahre eine sehr gute fussballerische Ausbildung zu erhalten. In der Akademie hatten wir teilweise morgens und abends Training und ich war praktisch täglich auf dem Fussballplatz. Spätestens in dieser Zeit habe ich gemerkt, dass Fussball für mich deutlich mehr als nur ein Hobby ist.
2. Einen wichtigen Teil deiner fussballerischen Ausbildung hast du im Nachwuchs des FC Zürich absolviert. Wie erinnerst du dich an diese Zeit und was hast du dort für deine weitere Karriere mitgenommen?
Es war eine sehr intensive und teilweise auch herausfordernde Zeit. Ich durfte viele unterschiedliche Kulturen und Charaktere kennenlernen und hatte verschiedene Trainer, von denen ich sehr viel profitieren konnte. Mit einigen von ihnen bin ich sogar heute noch in Kontakt.
Vor allem Disziplin, Pünktlichkeit und Professionalität habe ich dort bereits sehr früh gelernt. Das sind Dinge, die mir später nicht nur im Fussball, sondern auch im Berufsalltag geholfen haben.
3. In einer Nachwuchsabteilung wie jener des FC Zürich ist die Konkurrenz bereits in jungen Jahren gross. Wie hast du diesen Leistungsdruck erlebt und inwiefern hat er dich als Spieler und als Mensch geprägt?
Der Leistungsdruck war natürlich schon früh vorhanden, weil man wusste, dass auf jeder Position viele gute Spieler um ihren Platz kämpfen. Man musste in jedem Training Leistung bringen und durfte sich nie auf etwas ausruhen. Dadurch habe ich früh gelernt, mit Konkurrenz umzugehen, an mir selbst zu arbeiten und auch nach Rückschlägen weiterzumachen. Ich denke, genau diese Mentalität hat mich sowohl als Fussballer als auch als Mensch geprägt.
🔴 Die Zeit beim FC Dietikon
4. Nach deiner Zeit im Nachwuchs des FC Zürich führte dich dein Weg zum FC Dietikon, wo du einen grossen Teil deiner bisherigen Aktivkarriere verbracht hast. Wie kam dieser Wechsel zustande und was bedeutete dieser Schritt damals für dich?
Es war während der Winterpause unserer Saison bei der U18 des FC Zürich. Ich bekam einen Anruf von João Paiva, der damals beim FC Dietikon spielte, unter Trainer Goran Ivelj.
Für mich war das eine gute Möglichkeit, bereits früh vom Junioren- in den Herrenfussball zu wechseln. Beim FC Dietikon spielten damals auch einige ehemalige Profis, von denen ich mir erhoffte, sehr viel lernen zu können.
Der Schritt war nicht einfach, weil man als junger Spieler sowohl körperlich als auch mental bereit sein muss, um sich im Aktivfussball durchzusetzen. Für meine Entwicklung war dieser Wechsel aber sehr wichtig.
5. Beim FC Dietikon hast du über mehrere Jahre gespielt und dabei unterschiedliche Phasen und Ligen erlebt. Welche Erinnerungen verbindest du heute besonders mit dieser Zeit?
Ich verbinde sehr viele gute Erinnerungen mit dieser Zeit. Ich durfte viele coole Typen und vor allem sehr gute Fussballer kennenlernen. Einige davon gehören heute noch zu meinen guten Freunden. Genau das ist für mich auch etwas Schönes am Fussball: Die Beziehungen, die neben dem Platz entstehen, bleiben oft auch lange nach der gemeinsamen Zeit bestehen.
6. Du hast schon in jungen Jahren regelmässig im Aktivfussball gespielt. Was war für dich damals die grösste Umstellung vom Junioren- zum Herrenfussball?
Die grösste Umstellung war, dass es nicht mehr nur darum ging, schönen Fussball zu spielen. In einem Ausbildungsverein wie dem FC Zürich wurde sehr viel Wert auf die fussballerische Entwicklung gelegt.
Im Herrenfussball steht dagegen der Erfolg viel stärker im Vordergrund. Jedes Wochenende geht es um Punkte und man muss lernen, mit diesem Druck umzugehen. Am Ende zählt das Resultat.
💚🤍 Das erste Kapitel beim FC Thalwil
7. Für einige unserer Fans bist du ein Neuzugang – tatsächlich ist der FC Thalwil für dich aber kein unbekannter Verein. Bereits in der Saison 2021/22 hast du für unsere 1. Mannschaft in der 1. Liga gespielt. Wie kam es damals zu deinem ersten Wechsel nach Thalwil?
Zum Wechsel kam es, weil Sergio Diaz damals Trainer beim FC Thalwil war und mich bereits kannte. Dadurch entstand der erste Kontakt.
Zusätzlich war mein ehemaliger Sportchef beim FC Dietikon, Christian Müller, damals ebenfalls Sportchef beim FC Thalwil. Das hat den Wechsel natürlich vereinfacht. Der FC Thalwil war zudem bereits damals ein ambitionierter Verein, was mich zusätzlich überzeugt hat.
8. Was ist dir von deiner ersten Zeit beim FC Thalwil besonders in Erinnerung geblieben – sportlich, aber auch menschlich?
Sportlich ist mir natürlich die 1. Liga und das hohe Niveau in Erinnerung geblieben. Aber auch menschlich war es eine sehr gute Zeit. Ich habe viele tolle Leute kennengelernt, mich im Verein sehr wohlgefühlt und einige Kontakte sind bis heute geblieben.
Gerade diese positiven Erinnerungen und Beziehungen haben sicher auch dazu beigetragen, dass sich meine Rückkehr zum FC Thalwil später sehr natürlich angefühlt hat.
9. Nach dieser Saison bist du wieder zum FC Dietikon zurückgekehrt. Was waren damals die Gründe für deine Rückkehr?
Der Hauptgrund war, dass nach dieser Saison viele Spieler sowie Teile des Staffs den Verein verliessen und es beim FC Thalwil zu einem grösseren Umbruch kam.
Die Rückkehr zum FC Dietikon war deshalb keine Entscheidung gegen Thalwil, sondern zu diesem Zeitpunkt einfach der passende Schritt für mich.
Zusätzlich arbeitete ich damals in Regensdorf und damit in der Nähe von Dietikon, was die Entscheidung natürlich ebenfalls erleichtert hat.
🔴⚫ Dietikon und SV Höngg
10. Nach deinem ersten Jahr in Thalwil folgten weitere Jahre beim FC Dietikon. Inwiefern hast du dich in dieser Phase als Spieler weiterentwickelt?
Zu diesem Zeitpunkt hatte ich bereits einige Jahre Erfahrung in der 2. Liga interregional und der 1. Liga gesammelt. Dadurch wurde ich auf dem Platz reifer und konnte Situationen besser einschätzen.
Mit der Zeit konnte ich meine Erfahrung auch an jüngere Spieler weitergeben, die beispielsweise gerade aus dem Juniorenfussball in die erste Mannschaft kamen. Ich habe selbst erlebt, wie schwierig dieser Schritt sein kann, und konnte ihnen deshalb gewisse Dinge mitgeben. Gleichzeitig habe ich gelernt, auf dem Platz mehr Verantwortung zu übernehmen.
11. In der vergangenen Saison hast du beim SV Höngg ebenfalls in der 1. Liga Classic gespielt. Was hat dich damals zu diesem Wechsel bewogen und welche Erfahrungen hast du aus diesem Jahr mitgenommen?
Für den Wechsel zum SV Höngg sprachen für mich vor allem die langfristige Stabilität und die Kontinuität des Vereins in der 1. Liga. Dazu kam das familiäre Umfeld. Ich kannte bereits einige Spieler und hatte viel Positives über den Verein gehört.
Auch die Ruhe rund um den Verein war für mich wichtig, weil man sich als Spieler dadurch auf das Wesentliche konzentrieren kann.
Aus diesem Jahr habe ich vor allem mitgenommen, dass ein funktionierendes Umfeld und ein guter Zusammenhalt extrem wichtig sind. Zudem lernt man bei jedem Verein wieder neue Menschen, Ansichten und Spielweisen kennen, von denen man profitieren kann.
12. Du kennst die 1. Liga Classic inzwischen sehr gut. Wie würdest du diese Liga beschreiben und was braucht ein Spieler beziehungsweise eine Mannschaft, um auf diesem Niveau erfolgreich zu sein?
Ein Spieler braucht in dieser Liga vor allem Mentalität. Man darf nie zufrieden sein und muss jede Woche hart trainieren.
Für eine Mannschaft ist es besonders wichtig, gute Charaktere im Team zu haben. Ich glaube, dass der Zusammenhalt in dieser Liga teilweise sogar wichtiger ist als die individuelle Qualität eines einzelnen Spielers, denn alleine gewinnt man keine Spiele.
Eine gute Atmosphäre in der Mannschaft gehört für mich ebenfalls dazu, auch dass man neben dem Fussball ab und zu gemeinsam etwas unternimmt.
💚🤍 Zurück beim FC Thalwil
13. Im Sommer 2026 hat sich der Kreis geschlossen und du bist zum FC Thalwil zurückgekehrt. Wie kam der erneute Kontakt zustande und warum hast du dich entschieden, wieder das grün-weisse Trikot zu tragen?
Ich kannte bereits einige Spieler, mit denen ich auch privat einen guten Kontakt hatte, insbesondere Edis Memic und Denis Haliti. Zudem war ich immer in gutem Kontakt mit Sportchef Davide Molinaro. Deshalb fiel mir die Entscheidung für einen Wechsel zum FC Thalwil relativ leicht.
Auch über den Staff und den Präsidenten hatte ich sehr viel Positives gehört und mitbekommen, wie sich der Verein in den vergangenen Jahren entwickelt hat. Der Aufstieg in die 1. Liga hat diese gute Arbeit natürlich zusätzlich bestätigt.
14. Zwischen deinem ersten Engagement 2021/22 und deiner Rückkehr liegen rund vier Jahre. Was hat sich beim FC Thalwil aus deiner Sicht in dieser Zeit am stärksten verändert?
Vor allem die Entwicklung des Vereins insgesamt ist mir positiv aufgefallen. Die Strukturen wirken heute noch professioneller und innerhalb der Mannschaft spürt man einen sehr guten Zusammenhalt und eine starke Chemie.
Auch bei der Infrastruktur hat sich einiges getan. Der neue Kunstrasen ist eine grosse Investition und bietet uns sehr gute Trainingsbedingungen. Man merkt, dass sich der Verein in den letzten Jahren weiterentwickelt und in vielen Bereichen einen Schritt nach vorne gemacht hat.
15. Als du zurückgekommen bist: Hatte es trotzdem sofort wieder etwas Vertrautes für dich oder fühlte es sich aufgrund der vielen Veränderungen eher wie ein komplett neuer Verein beziehungsweise eine neue Mannschaft an?
Es war eigentlich eine Mischung aus beidem. Der Verein und das Umfeld waren mir natürlich noch bekannt, deshalb hatte ich von Anfang an ein vertrautes Gefühl. Gleichzeitig waren viele neue Spieler und Personen da und auch der Verein hat sich weiterentwickelt. Deshalb fühlte es sich gleichzeitig ein bisschen wie ein neues Kapitel an, aber eines, bei dem ich mich von Beginn an wohlgefühlt habe.
16. Wie wurdest du von der Mannschaft aufgenommen und wie schnell hast du dich wieder in Thalwil eingelebt?
Ich wurde von der Mannschaft sehr gut aufgenommen. Einige Spieler kannte ich bereits vorher, was den Einstieg natürlich einfacher gemacht hat. Aber auch mit den Spielern, die ich noch nicht kannte, hat es schnell gepasst. Deshalb hatte ich eigentlich nie das Gefühl, lange zu brauchen, um mich einzuleben.
⚽ Michele Pepe als Fussballer
17. Du wirst hauptsächlich als Aussenverteidiger eingesetzt und kannst auf der Seite sowohl defensiv als auch offensiv Akzente setzen. Wie würdest du selbst deinen Spielstil beschreiben?
Ich versuche grundsätzlich, einfach und klar zu spielen. Als Aussenverteidiger möchte ich mich aber auch immer wieder offensiv einschalten und das Angriffsspiel der Mannschaft unterstützen.
Defensiv versuche ich mit meiner Aggressivität und meinem Stellungsspiel konsequent unser Tor zu verteidigen.
18. Wo siehst du deine grössten fussballerischen Stärken? Was zeichnet Michele Pepe auf dem Platz besonders aus?
Defensiv würde ich sicher meine Aggressivität und meine Zweikampfstärke nennen. Offensiv gehören meine Flanken zu meinen Stärken. Ich versuche, mich immer wieder einzuschalten und möglichst viele Assists für meine Mitspieler vorzubereiten.
19. Und in welchem Bereich möchtest du dich noch verbessern? Gibt es etwas, an dem du momentan besonders arbeitest?
Definitiv daran, weniger unnötige gelbe Karten zu holen. 🤣
Ausserdem möchte ich meine Mitspieler noch mehr coachen. Als Aussenverteidiger hat man viele Situationen vor sich und kann das Spiel von hinten teilweise sehr gut überblicken. Diese Perspektive möchte ich noch stärker nutzen.
20. Du bringst bereits viel Erfahrung aus der 1. Liga mit. Versuchst du diese Erfahrung auch innerhalb der Mannschaft weiterzugeben, insbesondere an jüngere Spieler?
Ja, auf jeden Fall. Ich habe selbst als junger Spieler von erfahrenen Mitspielern sehr viel gelernt und versuche heute, etwas davon weiterzugeben. Gerade jüngeren Spielern kann man in gewissen Situationen helfen oder ihnen kleine Tipps geben. Gleichzeitig kann aber auch ich noch von jedem Mitspieler etwas lernen. Am Ende geht es darum, dass wir uns gegenseitig besser machen.
🏆 Ein besonderes Erlebnis: Schweizer Cup gegen St. Gallen
21. Kurz nach deiner Rückkehr zum FC Thalwil durftest du am 16. August das Schweizer-Cup-Spiel gegen den Super-League-Club FC St. Gallen 1879 erleben. Was war das für ein Moment für dich?
Das war natürlich ein spezieller Moment. Solche Spiele erlebt man als Amateurfussballer nicht jedes Jahr. Sich mit Spielern aus der Super League messen zu dürfen und vor so vielen Zuschauern auf dem eigenen Platz zu spielen, war etwas Besonderes. Genau für solche Spiele spielt man Fussball.
22. Rund um dieses Spiel herrschte auf dem Brand eine aussergewöhnliche Atmosphäre. Was ist dir von diesem Tag persönlich am stärksten in Erinnerung geblieben?
Vor allem die Stimmung rund um den Platz. Schon vor dem Spiel hat man gemerkt, dass dieser Tag für den ganzen Verein etwas Besonderes ist. Die vielen Zuschauer, die Unterstützung und allgemein die Atmosphäre auf dem Brand werde ich sicher lange in Erinnerung behalten.
23. Du hast in deiner Karriere schon einiges erlebt. Wo ordnest du ein solches Cupspiel gegen einen Super-League-Club persönlich ein?
Definitiv sehr weit oben. Ich durfte bereits mit dem FC Dietikon gegen den FC Aarau im Cup spielen und nun mit dem FC Thalwil gegen den FC St. Gallen. Gegen einen Verein aus der höchsten Schweizer Liga anzutreten, ist immer etwas Besonderes.
Solche Spiele bleiben einem in Erinnerung und gehören für mich definitiv zu den Highlights meiner bisherigen Karriere.
👥 Mannschaft und Teamgeist
24. Du kanntest den FC Thalwil bereits von früher und kannst deshalb vielleicht besonders gut vergleichen. Was zeichnet die heutige Mannschaft aus deiner Sicht aus?
Für mich ist es vor allem der Zusammenhalt. Man merkt, dass viele Spieler bereits länger zusammenspielen und die Mannschaft gemeinsam Erfolg hatte. Gleichzeitig haben wir viele unterschiedliche Spielertypen und Charaktere, die gut miteinander funktionieren. Ich glaube, genau diese Mischung macht die Mannschaft stark.
25. Du bist erst seit wenigen Wochen wieder Teil des Teams. Wie würdest du die Stimmung in der Kabine und den Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft beschreiben?
Die Stimmung ist sehr gut und locker. Sobald wir auf dem Platz stehen, kann aber jeder den Schalter umlegen und ist voll fokussiert.
Man merkt, dass sich die Spieler auch neben dem Platz gut verstehen. Für mich ist dieser Zusammenhalt eine wichtige Grundlage, wenn man als Mannschaft erfolgreich sein möchte.
26. Gibt es einen Spieler in der Mannschaft, mit dem du dich auf dem Platz besonders gut verstehst – vielleicht weil ihr euch fussballerisch besonders gut ergänzt?
Ehrlich gesagt verstehe ich mich auf dem Platz mit allen sehr gut. Wir haben viele gute Spieler und jeder bringt seine eigenen Qualitäten mit. Deshalb möchte ich eigentlich keinen einzelnen Spieler hervorheben. Am Ende ist für mich entscheidend, dass wir als Mannschaft gut funktionieren.
🎯 Ziele und Zukunft
27. Der FC Thalwil ist als Aufsteiger sehr gut in die neue Saison gestartet. Nach deinen bisherigen Erfahrungen in der 1. Liga: Was traust du dieser Mannschaft in dieser Saison zu?
Ich denke, wir sind sehr gut in die Saison gestartet. Hinter uns liegt eine intensive Vorbereitung, von der wir jetzt profitieren.
Ein grosser Teil der Mannschaft ist zusammengeblieben, deshalb sind viele Abläufe bereits eingespielt. Das merkt man auf dem Platz.
Ich traue uns auf jeden Fall eine gute Saison zu. Unser Anspruch sollte sein, gegen jede Mannschaft in dieser Liga bestehen und gewinnen zu können. Dann schauen wir, was am Ende möglich ist.
28. Was sind deine persönlichen Ziele für diese Saison? Was möchtest du mit dem FC Thalwil und für dich selbst erreichen?
Persönlich wünsche ich mir vor allem eine verletzungsfreie Saison. Als Verteidiger möchte ich natürlich so oft wie möglich zu null spielen und gleichzeitig meine Mitspieler offensiv mit Vorlagen unterstützen.
Mit dem FC Thalwil möchte ich eine möglichst erfolgreiche Saison spielen und mich mit der Mannschaft kontinuierlich weiterentwickeln. Ein zusätzliches Ziel ist sicher auch, uns über die Qualifikationsspiele für die Cup-Hauptrunde im nächsten Jahr zu qualifizieren. Es wäre natürlich schön, nochmals ein solches Cup-Highlight auf dem Brand erleben zu dürfen.
29. Du bist 26 Jahre alt und hast bereits viel Erfahrung im regionalen Spitzenfussball gesammelt. Wenn du etwas weiter vorausblickst: Welche sportlichen Ziele oder Träume möchtest du dir noch erfüllen?
Ich möchte so lange wie möglich auf einem guten Niveau Fussball spielen und dabei gesund bleiben. Natürlich möchte ich sportlich noch einiges erleben, sei es ein weiterer Aufstieg, ein besonderes Cupspiel oder eine erfolgreiche Saison mit der Mannschaft.
Genauso wichtig ist mir aber, weiterhin Freude am Fussball zu haben und später sagen zu können, dass ich diese Zeit wirklich genossen habe.
💚🤍 Schlusswort
Michele, nach mehreren Jahren bei verschiedenen Vereinen bist du nun wieder dort angekommen, wo du bereits 2021/22 ein Kapitel deiner Karriere geschrieben hast. Heute trägst du erneut das grün-weisse Trikot des FC Thalwil. Zum Abschluss gehört deshalb das letzte Wort dir: Was möchtest du deinen Mitspielern, dem Trainerteam, unseren Fans und allen Menschen rund um den FC Thalwil mit auf den Weg geben?
Ich freue mich sehr, wieder beim FC Thalwil zu sein und Teil dieser Mannschaft zu sein. Ich hoffe, dass wir gemeinsam eine erfolgreiche Saison erleben und den Leuten, die uns unterstützen und regelmässig auf den Brand kommen, möglichst viele schöne Momente bieten können.
Ein grosses Dankeschön auch an alle Personen rund um den Verein, die im Hintergrund viel Arbeit leisten und dafür sorgen, dass wir Spieler uns auf den Fussball konzentrieren können.
Ich freue mich auf die weitere Saison und hoffe, dass wir gemeinsam noch einiges erreichen können.
Hopp Thalwil! 💚🤍
💚🤍 Danke, Michele!
Der FC Thalwil bedankt sich herzlich bei Michele Pepe für seine Offenheit und die spannenden Einblicke in seinen bisherigen fussballerischen Weg.
Nach seiner ersten Zeit beim FC Thalwil in der Saison 2021/22 und weiteren Stationen beim FC Dietikon und SV Höngg ist Michele heute wieder zurück auf dem Brand. Mit seiner Erfahrung aus vielen Jahren im Aktivfussball und insbesondere in der 1. Liga bringt er wertvolle Qualitäten in unsere Mannschaft ein.
Schön, dass du wieder da bist, Michele! Wir wünschen dir viel Erfolg, Gesundheit und viele unvergessliche Momente im Trikot des FC Thalwil! 💚🤍
Antonio Di Cerbo





